Freitag, 23. Februar 2018

Closer (9/2018)

Interview mit Josi aus der aktuellen CLOSER.(9/2018)

Donnerstag, 22. Februar 2018

Grazia 9/2018

Interview mit Josefine Preuß aus der Grazia (9/2018)

Freitag, 16. Februar 2018

Berlinale 2018

Josefine Preuß zu Gast auf der Berlinale 2018

Dienstag, 6. Februar 2018

Interview teleschau (6.2.18)

"Beim Online-Dating habe ich mich noch nie angemeldet"
"Ordnung ist tatsächlich eine Art Überthema bei mir", verrät Josefine Preuß. Wie sie das meint, erklärt die Schauspielerin im Interview. 
Von Erik Brandt-Höge

Josefine Preuß kann Sitcom. Soweit, so bekannt. Mit "Türkisch für Anfänger" hat es die 32-Jährige vom Vorabendprogramm auf die Kinoleinwand geschafft. In den vergangenen Jahren kamen dann die großen historischen Rollen: "Das Adlon. Eine Familiensaga", "Die Pilgerin", "Die Hebamme", "Das Sacher": Preuß war abonniert auf die ganz großen Fernsehfilmgeschichten. Umso überraschender ihr jetziges Sitcom-Comeback: In der ZDFneo-Serie "Nix Festes" (ab Dienstag, 27. Februar, 22.45 Uhr) spielt Preuß die 31-jährige Wiebke, eine staubtrockene Jungautorin, die exemplarisch für die "Generation Beziehungsunfähig" steht. In Berlin-Kreuzberg versucht sie gemeinsam mit ihrem Ex-Liebespartner Jonas (Sebastian Fräsdorf) als Autoren-Duo durchzustarten, steht sich dabei jedoch mit ihren Prinzipien selbst im Weg, kommt weder beruflich, noch privat in irgendeiner Weise an. Ein Gespräch über das Spiel mit Klischees, strenge Ordnung im Preuß'schen Alltag und eine Abneigung gegenüber Tinder.

teleschau: Josefine Preuß, "wir sind offiziell am Arsch!", stellen Sie in der ersten Folge von "Nix Festes" fest. Obwohl Sie im gleichen Alter wie Ihre Serienfigur Wiebke sind, müssen Sie privat wohl eher selten einen solchen Satz sagen, oder?
Josefine Preuß: Richtig, ich bin selten offiziell am Arsch (lacht). Umso schöner, das mal im Fernsehen sagen zu dürfen.

teleschau: Haben Sie ein wenig Mitleid mit den Gleichaltrigen, die in der Serie ziellos durch Berlin und letztlich auch durchs Leben taumeln?
Preuß: Hmm, eigentlich nicht. Die Serie ist ja exemplarisch für die unzufriedene Generation Y: Keiner hat einen wirklichen Plan, niemand kommt so richtig an, alle starten etwas, bringen aber nichts zu Ende - weder beruflich, noch privat. Aber das Autoren-Duo, zu dem meine Figur zählt, weiß immerhin noch, weshalb es irgendwann mal nach Berlin gekommen ist, nämlich um sich etwas aufzubauen. Dass dabei nicht immer alles glatt laufen würde, war klar.

teleschau: Okay, kein Mitleid. Aber ein solcher Lebensstil wäre für Sie sicher nichts, oder? Schließlich haben Sie mal erwähnt, Sie würden sich selbst höchstens zwei Minuten Chaos am Tag gönnen.
Preuß: Stimmt, das wäre gar nichts für mich! Ich zähle mich auch überhaupt nicht zu dieser Generation. Klar, ich kenne solche Leute, sehe sie in Berlin, sobald ich vor die Tür gehe, habe sie in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Meine Ensemblekollegen und ich stellen diesen Lebensstil in der Serie überspitzt dar, und es macht uns allen auch total viel Spaß, mit den Klischees zu spielen. Aber von uns hat niemand so eine "Ich studiere im 33. Semester Pädagogik, weiß aber noch nicht, was ich machen soll"-Attitüde. Ich persönlich finde auch, dass man mit Anfang, Mitte Dreißig schon mal die Mütze richtig herum aufsetzen und die Baggy-Pants eine Etage höher tragen darf.

teleschau: Wie geordnet muss man sich Ihren Alltag denn so vorstellen?
Preuß: Ordnung ist tatsächlich eine Art Überthema bei mir. Ich mag es, ein aufgeräumter Mensch zu sein, meine Termine zu händeln, pünktlich zu sein, auch zu Hause immer alles an seinem Platz zu haben, damit ich immer alles finden kann. Ich bin ein Plan-Mensch, und wenn ich einen Plan mache, dann hat der auch zu funktionieren (lacht). Klingt anstrengend, oder?

teleschau: Klingt nach Prinzipien. Die hat Wiebke auch. Sie sagt schon mal einen Job ab, wenn sie nicht hundertprozentig dahinter stehen kann - und das, obwohl sie eigentlich dringend Geld benötigt. Können Sie das nachvollziehen?
Preuß: Ja, das verstehe ich sehr gut. Es ist natürlich nicht verkehrt, ab und zu mal auf den Kontostand zu schauen, die Miete muss schließlich gezahlt werden können. Aber Wiebke lässt sich nicht beirren, will als Autorin einfach keinen Müll schreiben und nimmt deshalb auch keine Müll-Jobs an.

teleschau: Haben Sie mal ein Kompromiss-Projekt angenommen?
Preuß: Nein. Ich habe noch nie etwas gemacht, nur um die Miete zahlen zu können. Werde ich hoffentlich auch nie tun. Damit würde ich schließlich meinen Beruf verraten.

teleschau: Wie meinen Sie das?
Preuß: Mein Beruf ist es, Leute zu unterhalten, also sie zum Lachen oder zum Weinen zu bringen. Das muss man als Künstler auf verschiedene Weise tun, aber nicht auf eine, die man nur wegen des Geldes macht.

teleschau: Sie haben nun einmal mehr die Sitcom-Art gewählt, um Leute zu unterhalten. Warum?
Preuß: Nach den Dramen und Krimis, den großen historischen Rollen in den vergangenen Jahren, war es nun mal wieder schön, so etwas zu machen. Grundsätzlich versuche ich, so unterschiedliche Rollen zu spielen wie möglich und nicht in einer Schublade zu landen - was mir glücklicherweise auch noch nicht passiert ist. Abgesehen davon empfinde ich die Komödie auch immer noch als die Königsklasse. Das merkt man auch beim Arbeiten: Es ist wesentlich schwieriger, Leute zum Lachen zu bringen als zum Weinen.

teleschau: Wiebke lacht fast nie, höchstens aus Schadenfreude oder wenn sie betrunken ist. Lachen Sie mehr?
Preuß: Ich lache sehr gerne und sehr viel. Für mich darf es mal ein guter, mal ein schlechter Witz sein. Lieber aber ein guter.

teleschau: Worüber die Zuschauer der Serie lachen sollen, ist unter anderem die Beziehungsunfähigkeit der Figuren. Sie schaffen es nicht, sich ernsthaft auf einen anderen Menschen einzulassen. Wie ist das bei Ihnen: Lernen Sie lieber jemanden langsam kennen, anstatt ihn Tinder-mäßig schnell abzuhandeln?
Preuß: Bei Online-Portalen habe ich mich noch nie angemeldet. Ich verstehe, dass es für einige Menschen eine Möglichkeit ist, überhaupt mal jemanden kennen zu lernen, Kontakte zu suchen und zu pflegen. Aber wenn man sich ein bisschen informiert, weiß man ja auch, was für Schindluder da betrieben wird. Und Tinder ist noch mal eine Sache für sich. Das ist schneller, unverbindlicher Sex - da kann man froh sein, wenn man sein Date zweimal trifft. Sicher: Jeder nach seiner Fasson. Aber für mich wäre das nichts.

teleschau: Wäre es denn etwas für Sie, wenn aus "Nix Festes" etwas richtig Festes werden sollte, nämlich "Türkisch für Anfänger"-mäßig ein Spielfilm? Oder denken Sie, dass "Nix Festes" doch besser beim Episodenhaften bleiben sollte?
Preuß: Ich finde dieses 25-Minuten-Format, wie wir es erzählen, mit dieser Kameraführung und diesem Schnitt, genau richtig. 90 Minuten in diesem Tempo wären für alle anstrengend. Ich könnte mir "Nix Festes" nicht als Langfilm vorstellen - aber man weiß ja nie.

teleschau: Könnten Sie sich denn vorstellen, auf Dauer ein Sitcom-Star zu bleiben?
Preuß: Das kann ich so pauschal nicht sagen. Ich bin generell immer sehr gespannt, was für Drehbücher mir angeboten werden und in welchen Rollen mich andere sehen wollen, und ich finde einfach auch, dass es die Mischung macht. Ich will mir, was Rollen betrifft, den Mut zur Verwandlung bewahren, auch äußerlich, und bestenfalls nicht mit einer Rolle omnipräsent sein.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Interview "Radio am Alex" (Nix Festes)



Radio @m Alex im Interview mit Josefine Preuß zu "Nix Festes"
---> zum Interview

Mittwoch, 10. Januar 2018

Nix Festes

Nix Festes
"Generation Beziehungsunfähig": Wiebke, Jonas, Basti und Jenny suchen die Liebe und den Job des Lebens. Bisher läuft es mal mehr, mal weniger rund – aber immer ist es "Nix Festes". Mit Josefine Preuß und anderen.

Ab Dienstag, 27. Februar 2018, 22.45 Uhr, ZDFneo
Alle Folgen sind ab 27. Februar 2018, 20.15 Uhr in der ZDF-Mediathek abrufbar

Die Rollen und ihre Darsteller
Jonas Renner / Sebastian Fräßdorf
Wiebke Busche / Josefine Preuß
Basti Hülz / Tim Kalkhof
Jenny Reimann / Marie Rathscheck
Lennart Heusser / Dirk Martens
u.a.

Inhalt
Berlin Kreuzberg. Vier junge Menschen treffen im wahrscheinlich stressigsten Lebensabschnitt, zwischen 24 und 32 Jahren, mitten in Berufs-, Wohnort- und Partnerwahl, in einem der letzten nicht gentrifizierten Altbauhäuser aufeinander. Alle versuchen, tagtäglich ihren Platz in der Hauptstadt und im Leben zu finden. Im Haus wird gearbeitet, gelebt, geliebt, geplant und gefeiert. Hier trifft man die "Generation Beziehungsunfähig" in ihrer reinsten Form: Alle sind ständig am Werkeln, aber irgendwie hat niemand "was Festes" - weder beruflich noch privat. Jonas, Wiebke, Basti und Jenny erleben phänomenale Erfolge und grandiose Rückschläge, ver- und entlieben sich, haben Zoff und finden wieder zusammen. Und alle stellen sich die Frage: "Wo gehöre ich eigentlich hin?"

Rollenprofil Wiebke Busch (Josefine Preuß) 
Wiebke, 31, ist ebenfalls Autorin und Jonas’ "Partner in Crime". Die beiden waren auch mal ein Paar, haben aber irgendwann festgestellt, dass sie beruflich besser zusammenpassen. Wiebke hat hohe Ansprüche an sich, ihre Arbeit und das Leben und stößt andere Menschen damit nicht selten vor den Kopf. Sie versteckt ihre wirklichen Wünsche und Träume hinter einem Humor, der so trocken ist, dass einem der Mund staubt. Trotzdem ergänzt Wiebke mit ihrer trockenen Art und ihrem großen Realitätssinn Jonas gut. Manchmal kommt selbst sie ins Grübeln, ob er vielleicht nicht doch mehr ist, als nur der ideale Schreibpartner.

Folge 1: "Offiziell am Arsch", Dienstag, 27. Februar 2018, 22.45 Uhr 
Das Autorenduo Jonas und Wiebke präsentieren TV-Produzent Werner die Idee für eine Serie, in die sie monatelang ihr ganzes Herzblut investiert haben. Der Produzent hat aber leider in fast allen Belangen der Serie andere Vorstellungen und so müssen sich die beiden wohl oder übel nach einem anderen Projekt umsehen, denn das Geld ist knapp. Die einzige absehbare Alternative wäre ein gut bezahlter Job für die Berliner Stadtreinigung, den Wiebke aber mit ihrem Autorenstolz nicht vereinbaren kann. Ausgerechnet jetzt trifft Jonas auf Vanessa, seinen Jugendschwarm. Als er merkt, dass er nicht mal genug Geld hätte, um Sie zum Essen einzuladen, kommt er in einen Gewissenskonflikt und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Auf Cafébesitzer Lennart kann er zum Glück zählen. Er steht ihm in Job- und Beziehungsfragen mit Rat und Tat zur Seite. Basti gründet unterdessen mit Jenny ein Startup-Unternehmen für selbstgebackene Hundekekse. Leider können die beiden sich nicht einigen, ob sie vegan oder lieber mit reichlich Leberwurst backen wollen und beschließen, die Hunde selbst entscheiden zu lassen. Mit scheinbar dramatischen Folgen.

Folge 2: "Es ist kompliziert", Dienstag, 6. März 2018, 22.45 Uhr 
Nach einer durchzechten Partynacht wacht das Ex-Paar Wiebke und Jonas gemeinsam unter einer Bettdecke auf. Beide denken daraufhin über ein entspanntes Miteinander als “friends with benefits” nach. Nach einem eher misslungenen ersten Versuch, entscheiden sich beide zwar lockerer zu werden, aber doch lieber ihre eigenen Wege in Sachen Beziehung zu gehen. Dabei halten sie sich stets auf dem Laufenden. Basti bewirbt sich unterdessen um einen Job als Koch in einer katholischen Einrichtung für Senioren. Zu seiner Überraschung kann er mit seinen körperlichen Reizen nicht direkt punkten, sondern muss sich vielmehr einem Kochduell um den begehrten Arbeitsplatz stellen. Jenny hat sich beim Feiern in einem Club Hals über Kopf in einen anderen Partygast verliebt. Oder war es doch eine "Gästin"? Die Gruppe ist sich immer noch nicht einig, als das "Wesen" plötzlich in Lennarts Kaffee auftaucht. Dieser hat derweil ganz andere Probleme. Jenny hat sein Café im Internet auf einer Szeneseite angepriesen, und nun wimmelt es dort nur so vor ungeliebten Hipstern, mit deren speziellen Wünschen sich Lennart wohl oder übel erst einmal arrangieren muss.

Folge 3: "Die Sache mit Rick", Dienstag, 13. März 2018, 22.45 Uhr 
Basti hat einen neuen Lover und präsentiert ihn stolz seinem besten Freund Jonas. Dummerweise interessiert sich Rick mehr für Jonas, als Basti lieb ist. Jonas hat nämlich Gags für eine Musikshow geschrieben, und Rick ist ein Riesenfan. Basti wird zusehends eifersüchtiger und versucht im Gegenzug, Jonas Beziehung zu seiner neuen Bekanntschaft Maggy zu sabotieren. Wiebke hat gerade eine richtige Pechsträhne: Es hagelt Jobabsagen, die Bank dreht den Geldhahn zu, und ihr Sofa bricht zusammen. Als sie sieht, wie glücklich und erfolgreich Mitbewohnerin Jenny auf ihrem aktuellen Meditationstrip ist, schlägt sie, nach anfänglicher Skepsis, den gleichen Weg ein. Mit überraschenden Ergebnissen. 
Lennart outet sich in seinem Kaffee gegenüber einer Kundin als Beziehungsratgeber-Bestsellerautor und gibt ihr unaufgefordert eine fachliche Gratisberatung. Als der verärgerte Partner wenig später bei ihm auftaucht und ihn zur Rede stellt, weil seine Freundin nun Trennungsgedanken hat, muss Lennart die Situation schnellstmöglich wieder kitten.

Folge 4: "Lügen, Lügen und ein paar Wahrheiten", Dienstag, 20. März 2018, 22.45 Uhr 
TV-Produzent Werner hat Jonas und Wiebke wieder in sein Büro geladen, um die Verwirklichung ihres Konzeptes zu besprechen. Die beiden Autoren wittern nun doch noch die große Stunde ihres aktuellen Meisterwerks "Big in Berlin". Werner hat es allerdings auf ein älteres Projekt abgesehen, an das sich Wiebke und Jonas nicht mehr wirklich erinnern können. Als sie auf ihrem Rechner ebenfalls keine Daten mehr finden, machen sich beide auf die intensive Suche, denn Ende der Woche muss das Drehbuch zur Serie vorliegen. 
Fünf Jahre war Lennart nun unfreiwillig enthaltsam. Just zu diesem frustrierenden Jubiläum trifft er in seinem Café auf die attraktive Sylvia aus Mannheim, und das Blatt scheint sich zu wenden. Als Basti dazukommt, stellt sich heraus, dass es sich bei Sylvia um dessen reiche Tante handelt, die einmal sehen möchte, was aus dem Lokal ihres Neffen geworden ist. Schließlich hat sie es tatkräftig mitfinanziert. Leider hat Basti das Geld jedoch anderweitig investiert. Um den Schein zu wahren, erklärt er Lennarts Café spontan zu seinem eigenen und alle Freunde spielen das Possenspiel mehr oder weniger begeistert mit. 
Jenny präsentiert mit Youtuber Benno ihren neuen Lover. Ihre Freunde sehen, dass diese Beziehung Jenny nicht gut tut und Jonas ist hin und her gerissen: Einerseits mischt man sich nicht in die Beziehungen der Freunde ein. Andererseits muss "Küken" Jenny ja schließlich beschützt werden.

Freitag, 22. Dezember 2017

Verpiss dich, Schneewittchen



Fotos © 2017 Constantin Film Verleih GmbH / Bernd Spauke

München, 21. Dezember 2017 – Dunkle Wallemähne, Musik im Blut und das Herz eines echten Rockers: Das ist Comedystar Bülent Ceylan. Ab dem 29. März 2018 gibt der Mannheimer unter der Regie von Cüneyt Kaya sein Debüt auf der großen Kinoleinwand – und das rockt! An seiner Seite glänzen Josefine Preuß, Paul Faßnacht, Özgür Karadeniz, Sabrina Setlur, Eko Fresh sowie Kida Khodr Ramadan und Franziska Wulf in einer zeitgemäßen Komödie über große Träume, kleine Rückschläge und die unbedingte Liebe zur Musik. Ebenfalls mit dabei: Chris Tall, Mirjam Weichselbraun, Olaf Schubert, Tom Gerhard, die Youtube-Stars von Bullshit TV und DieLochis. Rock on!

Inhalt:
In seinen Träumen ist Sammy (Bülent Ceylan) ein Rockstar. Doch in der Realität jobbt und schrubbt er im Hamam seines Bruders Momo (Kida Khodr Ramadan). Plötzlich gibt ihm ein Musiklabel die Chance, bei einer Castingshow berühmt zu werden. Unter einer Bedingung: Der Solomusiker muss eine Band gründen. So wird aus Sammy, seiner Schwester Jessi (Josefine Preuß), dem alten Aushilfsmasseur Wolle (Paul Faßnacht) und dem dicken Mahmut (Özgür Karadeniz) kurzerhand die Gruppe „Hamam Hardrock“. Das Publikum feiert die originellen Newcomer, doch Labelchefin Thomaschewsky (Sabrina Setlur) will den Siegeszug der Multikulti-Rocker mit allen Mitteln verhindern.                                                                                                                                            
Bülent Ceylan ist der Rockstar am Comedy-Himmel und füllt mit Tournee-Programmen wie „Haardrock“ die größten Hallen. Jetzt spielt der Mannheimer Deutschtürke in VERPISS DICH, SCHNEEWITTCHEN! seine erste Kinohauptrolle. Regisseur Cüneyt Kaya („Ummah – Unter Freunden“) inszenierte in Köln und Hamburg eine „haar“-sträubende Komödie mit viel Musik, überraschendem Tiefgang und Gastauftritten von Chris Tall, Olaf Schubert, Tom Gerhard, Mirjam Weichselbraun, Bullshit TV, DieLochis, Bernhard Brink und vielen mehr. Produzent ist Oliver Berben, Executive Producer ist Martin Moszkowicz.

VERPISS DICH, SCHNEEWITTCHEN! ist eine Produktion der Constantin Film Produktion und wurde gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW, den FilmFernsehFonds Bayern (FFF) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Kinostart: 29. März 2018 im Verleih der Constantin Film

Darsteller: Bülent Ceylan, Josefine Preuß, Paul Faßnacht, Özgür Kareniz, Franziska Wulf, Chris Tall, Kida Khodr Ramadan, Sabrina Setlur, Marko Dyrlich u.v.m.
Produzent: Oliver Berben
Producer: Constanze Guttmann
Executive Producer: Martin Moszkowicz
Drehbuch: Cüneyt Kaya, Rainer Bender, Stefan Höh, Mathias Brod
Regie: Cüneyt Kaya

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Das Neue Blatt (Nr. 50 / 2017)

Interview mit Josefine Preuß aus "Das Neue Blatt" (Nr. 50, 6.12.2017)

Sonntag, 3. Dezember 2017

Samstag, 18. November 2017

Fotos "Keine zweite Chance"

Fotos: SAT.1/ Christiane Pausch



Ich durfte noch nie eine Kriminelle spielen (Sat 1)

Interview mit Josefine Preuß zu „Keine zweite Chance“

Beschreiben Sie uns kurz Ihre Rolle? Josefine Preuß: Ich spiele in „Keine zweite Chance“ die Rolle der Lydia Kern. Lydia ist ein ehemaliger Kinderstar, der einmal im Leben die falsche Abbiegung genommen hat und jetzt in den Fall des entführten Kindes von Nora Schwarz verwickelt ist.

Mit ihrem Komplizen Pavel nutzt Lydia Noras Notsituation schamlos aus und erpresst die junge Mutter. Was hat Sie an dieser „bösen“ Rolle gereizt? Genau das „Böse“! Ich durfte noch nie eine Kriminelle spielen, ich habe noch nie mit Schusswaffen hantieren dürfen. Es ist eine sehr energische Rolle. Lydia weiß genau, wie sie sich die Dinge drehen muss, damit sie zum Schluss nicht als Täter dasteht. Sie kann die vielen Menschen in ihrem Umfeld geschickt um den Finger wickeln, ist aber definitiv kein Opfer.

Im SAT.1-Film „Die Hebamme“ verkörperten Sie die tugendhafte Titelheldin. Auch sonst verbindet man sie eher mit derlei Rollen. Woran, glauben Sie, liegt das?
Ich habe keine Ahnung, warum ich vorher nie als „die Böse“ besetzt wurde. Aber vielleicht ist „Keine zweite Chance“ mein neues Bewerbungsvideo für solche Rollen. (lacht)

Also würden Sie das gerne öfter machen? Ich kann nicht sagen was ich mehr mag – ob es eher die Komödie ist, eine 90-minütig durchgehend positive Titelheldin, oder eben „die Böse“. Die Mischung macht es. Ich bin Darstellerin und fühle ich mich dann wohl, wenn keine Rolle der anderen gleicht.

Im Film geht es um eine Mutter, die all ihre Kraft einsetzt, um ihr Kind zurückzubekommen. Wie weit würden Sie für einen Menschen gehen, den Sie lieben?
Wenn ich selbst Mutter wäre, würde ich vieles, wenn nicht sogar alles für mein Kind tun. Ich glaube da entwickelt man richtige „Löwenmamakräfte“.

Als Lydia haben Sie teils actionreiche Szenen. Wie entspannen Sie nach einem solchen Drehtag? Sobald ein Drehtag vorbei ist, springe ich sofort ins Auto und fahre nach Hause. Abschminken mache ich immer Zuhause. Das ist für mich ein Ritual: Ich gehe unter die Dusche und „schminke“ nicht nur die Rolle sondern auch den Tag ab. Dann Schnuffel-Klamotten an, ab auf die Couch, eine Serie an und fertig. So kann ich am einfachsten runterkommen. Dann bin ich wieder Josefine.

Wie auch „Die Hebamme“ basiert „Keine zweite Chance“ auf einem Roman. Kannten Sie das Buch vorher? Ich finde es bei Romanverfilmungen wie bei „Die Hebamme“ und „Keine zweite Chance“ als Darstellerin nicht förderlich, den Roman vorab zu lesen. Häufig hat ein adaptierter Roman im Drehbuch eine andere Form. Es fallen Rollen weg, es kommen andere dazu. Für uns Darsteller ist das Drehbuch die „Bibel“ und darauf beziehe ich mich. Das ist meine Fassung, die ich lese und nach der wir drehen. Wenn ein Film dann ausgestrahlt wird, lese ich auch das Buch. So habe ich das bei „Die Hebamme“ auch gemacht. Ich habe das Buch erst ein Jahr später gelesen – und das war gut so. Hätte ich das Buch vorher gelesen, hätte ich „Gesa“ anders gespielt, glaube ich.

Historienroman, Thriller oder doch eher die romantische Belletristik: Welche Art von Literatur mögen Sie am liebsten? Ich lese privat sehr viel. Ich bin eine Leseratte, wie meine Mutter. Ich lege mich allerdings nicht auf ein Genre fest. Mittlerweile lese ich sehr gerne skandinavische Autoren, aber auch asiatische wie „Kafka am Strand“. Ganz verschieden – ob es Belletristik ist, ob es Biografien sind oder auch gerne mal ein guter Krimi. Horror allerdings ist nicht so meins.

„Keine zweite Chance“ ist toll besetzt. Wie war die Zusammenarbeit mit den Kollegen und dem Team bislang? Wer oder was bleibt Ihnen besonders in Erinnerung? Ich hatte immer nur vereinzelte Drehtage. Es ist für mich auch eine neue Erfahrung in ein so super eingespieltes Team einfach reingeworfen zu werden. Das war meine erste Arbeit mit Alexander Dierbach. Er ist ein super Regisseur. Er reglementiert nicht, lässt einem Freiraum und man weiß trotzdem genau, was er haben will. Auch die Kollegen sind großartig. Was mir allerdings am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind die Erpresserszenen, in denen ich eine Waffe hochhalten durfte. Hoffentlich habe ich diese auch richtig gehalten (lacht).