Montag, 16. Januar 2017

MDR um 4 - Gäste zum Kaffee (16.02.2017)

 http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-75822.html
Josefine Preuß war zu Gast bei "MDR um 4 - Gäste zum Kaffee".
[Video in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar.]

ZDF Morgenmagazin (16.01.2017)

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-20-108.html
Josefine Preuß war zu Gast im ZDF-Morgenmagazin.

Südkurier: "Kostümfilme sind ein Abenteuer-Spielplatz"

Josefine Preuß ist am 16. und 18. Januar 2017 im ZDF-Zweiteiler „Das Sacher“ zu sehen. Für ihre
Rolle hat sich die 31-Jährige extra einen österreichischen Akzent antrainiert, erzählt sie im Interview mit dem SÜDKURIER – und verrät, dass sie sich jetzt gern eine kleine Auszeit vom Drehen nehmen möchte.

Frau Preuß, Sie sagen, Sacher sei mehr als nur eine Torte. Wie vertraut waren Sie denn vor dem Dreh mit dem Namen?
Ich kannte das Hotel, ich war da schon mal privat. Aber natürlich verbindet man den Namen mit der Sacher-Torte, mir war allerdings die Geschichte dahinter gar nicht bewusst. Das fing dann erst mit der Recherche an. Und das ist das Schöne bei dem Film, dass wir nicht mit der Eröffnung des Hotels anfangen, sondern mit dem Zeitpunkt, als Eduard Sacher stirbt und seine Frau das Haus übernimmt. Anna Sacher war die erste Frau in Europa, die ein Grand Hotel geführt hat, die kämpfen musste, damit sie die kaiserliche und königliche Konzession überhaupt noch bekommt. Und sie hat ihren Angestellten eine Krankenversicherung beschafft – so etwas erfährt man oft erst, wenn man sich auf ein Projekt vorbereitet.

Sind Sie jemand, der es im Urlaub gern ein bisschen luxuriös hat oder übernachten Sie auch mal in einem Hostel?
Das ist ganz unterschiedlich. Klar, ich war schon auf den Malediven und da musste es ein Top-Hotel sein – ich glaube, da gibt es nur Top-Hotels, mit Sandstrand und eigenem Pool. Aber ich bin auch in Ländern unterwegs, wo es erstens gar nicht so tolle Luxus-Hotels gibt, und wo es zweitens auch irgendwie fehl am Platz wäre, als reicher europäischer Tourist in einer Nobelherberge abzusteigen. Kuba zum Beispiel. Die Leute dort haben wenig zu essen, da finde ich es irgendwie geschmacklos, sich in ein All-inclusive-Hotel einzubuchen und sich am Büffet die Teller vollzumachen. Da mache ich lieber Bed & Breakfast bei Familien. So lernt man auch das Land am besten kennen.

Der Film ist ein bisschen Krimi, er ist natürlich ein Gesellschaftsdrama, aber eben auch ein
Kostümfilm. Machen Ihnen solche historischen Rollen besonders Spaß?

Das ist ein Riesen-Abenteuerspielplatz! Kleider machen ja Leute, und gerade ein Korsett zu tragen, so eingeschnürt zu sein, das ist natürlich nicht angenehm – aber das muss sein für so eine Rolle. Gerade für Konstanze, die ja in einer Art Zwangsehe lebt, kann man das nutzen. Mit Korsett sitzt man anders, man geht anders, man hat eine ganz andere Haltung – das macht schon etwas aus. Die Kostüme helfen sehr dabei, sich die Rolle zu erarbeiten.

Ihre Figur, Konstanze, fängt an zu schreiben, um hin und wieder aus ihrem Leben auszubrechen. Was sind denn für Sie Fluchtmöglichkeiten aus dem Alltag?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Es kann sein, dass ich mich am Wochenende zu Hause einschließe, auf der Couch lümmle, eine Serie nach der anderen gucke und Pizza bestelle. Aber meine Flucht sind auch Freunde und Familie. Gerade wenn man viel unterwegs ist, und ich war vergangenes Jahr wirklich lange Zeit gar nicht in Berlin, wähle ich die Flucht nach vorn und will Freunde und Familie wieder sehen, damit man sich wieder aneinander gewöhnen kann.

Im Film haben Sie einen leichten österreichischen Akzent. Mussten Sie dafür lange üben?
Am Anfang an wurde es mir freigestellt, aber der Regisseur hat es sich schon gewünscht, und wir haben gesagt: Wir probieren das aus. Wenn ich mich zu sehr auf die Sprache konzentriere, beeinflusst das das Spiel. Ich habe einen ganz fantastischen Sprach-Coach bekommen, wir haben einen Monat vor dem Dreh angefangen, so ein bisschen an dem Österreichischen zu arbeiten, eine kleine Färbung reinzubringen. Die Vokale sehr lang und tief sprechen und a bissel den Wiener Schmäh reinbringen. Wenn man das raus hört – wunderbar, ein Riesenkompliment, danke! Wir Brandenburger haben einen deftigeren Dialekt als die Berliner …

Wenn Sie so eine Rolle wie die der Konstanze bekommen, wie bereiten Sie sich dann vor?

Viel, viel Vorbereitung besteht aus Lesen. Ich habe unglaublich viel gelesen, einfach um ein Gefühl für diese Zeit zu bekommen. Das hat mir sehr geholfen. Die Zeit, in der unser Film spielt, ist 100 Jahre her – das ist nicht so lange her, aber das kratzt man im Schulunterricht immer nur so an, diesen großen Vielvölkerstaat, die Idee einer großen europäischen Union, die es schon damals gab. Ich will einfach wissen, wie das damals war.

Ist es das, was Sie am Schauspieler-Beruf so fasziniert?

Ja, man eignet sich neue Sachen an und man lernt. Man lernt nie aus! Das ist richtig schön. Das liebe ich.

Mögen Sie denn solche großen Filme?
Man merkt schon, dass bei diesen großen Event-Filmen, diesen Historien-Mehrteilern, ein ganz anderer Aufwand dahintersteckt als bei anderen Filmen. Das fängt nicht nur mit meiner Vorbereitung an, sondern es geht auch um die grandiosen Kulissen, die Kostüme, das Maskenbild. Es ist schön, wenn man mit Leuten zusammenarbeitet, die da so viel Liebe und Energie reinstecken. Das sieht man dem Film dann auch an. Gerade "Das Sacher" – da passt, finde ich, irgendwie alles. Und die schönen Dreharbeiten machen alles rund.

Gab es eigentlich während des Drehs viel Torte zu essen? Die spielte beim Dreh sicher eine Rolle, oder?

Oh ja, die spielte eine Rolle. Wir essen die schon ein paar Mal im Film. (lacht)

Können Sie die jetzt noch sehen beziehungsweise essen?

Jetzt schon, es ist ja einige Zeit vergangen. (lacht)

Als Zuschauer fällt einem bei „Das Sacher“ auf, dass sehr viele bekannte Gesichter dabei sind.

Der Film ist bis in die kleinste Rolle fantastisch besetzt. Daran sieht man auch, dass die Bücher toll waren. Wenn man als Darsteller ein Drehbuch bekommt, ist das das Erste, woran man sich klammert. Ich sage immer: Das Drehbuch ist unsere Bibel. Und wenn man sieht, wer bei „Das Sacher“ alles mitmacht, auch weil einfach jeder mitwirken wollte … Das ist ganz grandioser Ensemble-Film.

Spielt es denn für Sie eine Rolle, welche Kollegen bei einem Projekt dabei sind?
Ja, das frage ich schon. Ich frage immer nach Regie und Kamera – und nach Kollegen.

Würden Sie auch mal einen Film absagen, weil jemand dabei ist, mit dem Sie nicht arbeiten wollen?
Das ist noch nie vorgekommen, zum Glück. Ich komme mit allen klar. Ich hoffe, die auch mit mir. (lacht)

Sie sind gerade 31 geworden. Sie haben ja schon sehr früh mit der Schauspielerei angefangen – blickt man da schon mal zurück?

Eigentlich nicht. Das kann man ja auch immer mal wieder zwischendurch machen. Ich habe meinen 30. Geburtstag nicht als den nächsten großen Schritt wahrgenommen, ich war zu der Zeit einfach nur am Arbeiten. Und man vergisst ganz schnell, dass man 30 geworden ist, wenn man eine 18-Jährige spielt. Es ist ja nur eine Zahl. Ich habe immer gesagt, ich finde, mit 30 ist man fertig und irgendwie erwachsen. Aber das war ich auch schon mit 29 und das bin ich auch noch mit 31.

Kommen nach der vielen Arbeit denn jetzt erst mal wieder ruhigere Zeiten?

Ja, ich glaube schon. Ich nehme mir mal ein bisschen drehfrei, mindestens die ersten zwei, drei Monate des Jahres. Ich versuche auch wegzufahren, vielleicht ein bisschen weiter weg. Wenn man wirklich sechs oder acht Wochen am Stück Zeit hat, lohnt sich auch eine Reise ans andere Ende der Welt. Das ist jedenfalls geplant … Aber bei mir ist es auch so: Ich plane immer und dann kommt doch wieder eine tolle Anfrage, bei der ich nicht Nein sagen kann. Es ist halt ein sehr spontanes Leben.

Sie haben Kinofilme gemacht, TV-Serien gedreht, synchronisiert. Was mögen Sie am liebsten?

Ich bin so dankbar für das, was ich alles ausprobieren darf, dass ich meine Fühler überallhin ausstrecken darf. Ich mag das Medium Film und Fernsehen – Geschichten zu erzählen, egal ob ich vor der Kamera stehe oder einer Trickfilmfigur meine Stimme leihe. Da gibt es nichts, was ich in einem Ranking auf Platz eins setzen würde. Das läuft alles (klopft auf Holz) ganz toll in den vergangenen Jahren. Da muss man demütig bleiben, denn das ist nicht selbstverständlich.

Gab es trotzdem ein Projekt, von dem Sie sagen würden, es hat Sie am meisten vorangebracht?

Der erste große Schritt war „Adlon“, weil das einfach weg von der Comedy-Schiene war, weg von „Türkisch für Anfänger“. Das war sozusagen der Öffner für alles, was ich danach gemacht habe. Aber alle meine Projekt sind irgendwie meine Babys. Man kann „Adlon“, „Das Sacher“, „Die Hebamme“ oder „Die Pilgerin“ nicht miteinander vergleichen, das sind unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Figuren, unterschiedliche Macher. Die stehen alle auf Platz eins.

Zur Person

Josefine Preuß (31) startete ihre TV-Karriere mit der Kinder-Serie "Schloss Einstein". Richtig bekannt wurde sie dank "Türkisch für Anfänger, in dem ARD-Format war sie an der Seite von Elyas M'Barek zu sehen. Preuß ist außerdem Synchronsprecherin und spricht auch Hörbücher ein. Sie lebt in Berlin. Teil eins von "Das Sacher. In bester Gesellschaft" läuft am 16. Januar 2017 um 20.15 Uhr im ZDF, Teil zwei am 18. Januar.

Bild: Preuß (31) über kleine Sünden und Kinderwunsch

Von: Ronja Brier,
Berlin – Berühmt wurde sie als freche Göre in „Türkisch für Anfänger“. Geändert hat sich das mit ihrer Hauptrolle im Spielfilm übers Adlon. Seitdem spielt Josefine Preuß (31) erwachsenere Rollen. Auch jetzt ist sie wieder in einem Film über ein Hotel zu sehen: „Das Sacher. In bester Gesellschaft“ (ZDF, 20.15 Uhr, 1. Teil am 16. Januar, 2. Teil am 18. Januar).
Im Interview mit BILD erklärt Preuß, warum das Sacher mehr als nur Torte ist.

BILD: Was ist bei „Das Sacher“ anders als beim Adlon-Film?
Josefine Preuß: Eigentlich ist alles anders. Bis auf die tolle Bühne, die ein Hotel ist: Das ist einfach der beste Ort, um eine Geschichte zu erzählen. Mit den Begegnungen von Menschen, die sich normalerweise nicht begegnen würden.

BILD: Was macht den Mythos des Sacher aus?
Preuß: Das Sacher ist mehr als nur Torte! Noch heute ist es so, dass du reinkommst und den alten Charme spürst. Alleine die Geschichte der Familie Sacher ist interessant: Anna Sacher hat nach dem Tod ihres Mannes als erste Frau überhaupt ein Traditionshaus geführt. Sie hat sich um eine Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter gekümmert, sie hat einen Damensalon gegründet. Sie hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt.

BILD: Haben Sie während des Drehs denn im Sacher gewohnt?
Preuß: Nein. Wir haben drei Monate in Wien gedreht. In der Zeit habe ich mir eine Wohnung gemietet, um einen Ort zu haben, der für die Zeit mein Zuhause war. An dem ich selbst kochen und waschen konnte.

BILD: Sie haben also noch nie wirklich im Sacher übernachtet?
Preuß: Doch. Als ich in Wien war, um mit unserem Regisseur Robert Dornhelm über meine Rolle zu sprechen, durfte ich im Sacher nächtigen. In der „Don Giovanni“-Suite. Alle Suiten sind ja nach Opern benannt.

BILD: Wie viel Luxus brauchen Sie?
Preuß: Nicht viel. Ein sauberes Zimmer und eine gute Matratze, mehr eigentlich nicht. Materielles bedeutet mir nichts. Zeit und Familie und Freunde, das ist für mich Luxus. Davon habe ich dann gerne viel.

BILD: Gute Hotels sammeln Daten mit den Vorlieben, den Abneigungen und Marotten Ihrer Gäste. Was steht da über Sie?

Preuß: Dass ich keine Bananen essen darf. Ich bin allergisch gegen Bananen!

BILD: An was bedienen Sie sich aus der Minibar?
Preuß: Eigentlich an gar nichts. Vielleicht ein Wasser oder ein Orangensaft. Aber statt alleine in meinem Zimmer einen Drink zu nehmen bestelle ich mir lieber was an der Hotelbar. Das ist schöner und ich kann nebenbei noch ein bisschen Leute gucken.

BILD: Haben Sie schon mal ein Hotelzimmer verwüstet hinterlassen?
Preuß: Nein. Da habe ich einen Tick, der eher in die andere Richtung geht. Bevor ich auschecke mache ich selbst noch mal sauber, um den Mitarbeitern nicht so viel Arbeit zu hinterlassen. Gerade wenn man nicht mit den eigenen Sachen lebt, hat man sich zu benehmen.

BILD: Erzählen Sie das mal den Rockstars…
Preuß: Ja, die Rockstars... Ich glaube ehrlich gesagt, die Geschichten von verwüsteten Zimmern sind nur erfunden – einfach weil es dazugehört.

BILD: Dann haben Sie wahrscheinlich auch noch nie etwas mitgehen lassen im Hotel, oder?
Preuß: Nur die kleinen Seifen und Shampoos. Aber die sind ja dafür gedacht. Im Sacher gibt es übrigens Shampoo und Bodylotion mit Schokolade. Ansonsten habe ich noch nie etwas geklaut.

BILD: Ihre Figur im „Sacher“, eine Familienmutter und Adelige, hat ein verborgenes Talent als Schriftstellerin. Haben Sie auch ein heimliches Talent?
Preuß: Nein. Ich möchte einfach nur spielen. Tolle Bücher verfilmen. Menschen unterhalten.

BILD: Sie haben in einem Interview gesagt, das Sacher sei auch ein Film über drei starke Frauen – Ihre Rolle der Konstanze von Traunstein, Julia Koschintz als die Verlagsleiterin Martha Aderhold und Ursula Strauss als Hotelbesitzerin Anna Sacher. Was macht für Sie eine starke Frau aus?
Preuß: Eine starke Frau ist für mich unabhängig, hat ihre eigene Meinung und Rückrad. Sie denkt moralisch und denkt in manchem Momenten auch nicht moralisch.

BILD: Wie meinen Sie das?

Preuß: Ich glaube, alle Menschen haben ihre Leichen im Keller. Es ist doch ein Zeichen von Stärke, auch die Schwächen zuzulassen.

BILD: Süß ist als Attribut für die Sacher-Torte durchaus passend. Aber ist das Ihrer Meinung nach auch ein Kompliment für eine Frau?
Preuß: Es kommt darauf an, wer es sagt und in welcher Situation. Ab 30 will man als Frau eigentlich nicht mehr süß sein. Aber wenn es ein lieber Mensch sagt, kann das auch ein schönes Kompliment sein. Süß ist ja eigentlich ein sehr nettes und positives Wort. Nur wenn mir jemand nach dem Motto „kleine Süße“ kommt, kann ich auch meine saure Seite zeigen.

BILD: Sind Sie eine starke Frau?
Preuß:

HNA, 16.01.2017

Interview mit Josefine Preuß in der HNA vom 16.01.2017


Sonntag, 15. Januar 2017

Berliner Morgenpost (15.1.2017)

Interview mit Josefine Preuß in der Berliner Morgenpost (15.01.2017)

Fotos: Massimo Rodari

Samstag, 14. Januar 2017

ML mona lisa

Am Samstag, 14. Januar war Josefine Preuß zu Gast bei ML mona lisa im ZDF.
Zu den Videos:

https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/josephine-preuss-im-ml-interview-100.html  https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/trailer-josephine-preuss-bei-ml-100.html  https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/josephine-preuss-hinterm-rampenlicht-100.html

Freitag, 13. Januar 2017

Gala: Das Sacher

Josefine Preuß "Das Sacher": Brandaktueller Historienfilm "Das Sacher. In bester Gesellschaft" ist ein Historien-Zweiteiler. Doch die Geschichte ist aktueller denn je. Josefine Preuß erklärt, warum.

Foto © ZDF / Petro Domenigg "Das Sacher. In bester Gesellschaft": Im Hotel Sacher wird viel getratscht - das erfährt auch Konstanze von Traunstein (Josefine Preuß)


Am Montag und Mittwoch führt uns das ZDF in eine längst vergangene Epoche - so scheint es zumindest. Doch der gesellschaftliche und politische Kontext des damaligen Europas weisen erstaunliche Parallelen zu heute auf. Insofern ist der TV-Zweiteiler "Das Sacher. In bester Gesellschaft" (16./18.1., 20.15 Uhr) - samt am Montag anschließender Dokumentation "Die Königin von Wien - Anna Sacher und ihr Hotel" über die reale Figur Anna Sacher - keinesfalls nur etwas für Fans von historischen Filmstoffen. Das sieht auch eine der Hauptdarstellerinnen, Josefine Preuß (30, "Türkisch für Anfänger"), so, wie sie im Interview mit spot on news erklärt.

Wie waren die Dreharbeiten im echten Hotel Sacher in Wien?
Josefine Preuß: Wir haben nur Teile davon im Sacher gedreht, weil wir den offiziellen Hotel-Betrieb natürlich nicht stören durften. Die Eingangshalle und Lobby haben wir im Studio nachgebaut. Aber in bestimmten Privaträumen der Anna Sacher oder im Ballsaal haben wir dann wirklich gedreht und das war grandios. Das Sacher hat sich in 100 Jahren natürlich sehr verändert, aber den alten Charme spürt man schon noch ganz deutlich. Es war eine ganz tolle Drehzeit in Wien mit fantastischen Kollegen in einem unglaublichen Set-up mit tollen Kostümen und einer spannenden Geschichte.


Was haben Sie vor dem Dreh mit dem Sacher verbunden?

Preuß: Eigentlich gar nicht so viel. Ich wusste, dass es ein Hotel ist, ein sehr altes Grand Hotel. Natürlich kannte ich auch die Sachertorte - ich glaube, bevor man das Hotel kennt, kennt man die Torte. Ansonsten fing meine Recherche erst an, als ich das Projekt zugesagt habe: die Geschichte des Hotels, der Familie, die politische Situation damals...

Was ist Ihnen von den Dreharbeiten hängengeblieben?
Preuß: Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Anna Sacher damals im Europa der Jahrhundertwende die erste und einzige Frau war, die ein großes Hotel führen durfte. Außerdem erzählen wir im "Sacher" eine sehr schöne Drei-Frauen-Geschichte [Preuß als Autorin und Fürstin Konstanze von Traunstein, Ursula Strauss als Anna Sacher und Julia Koschitz als Verlegerin Martha Aderhold], die sich auf unterschiedliche Weise emanzipieren.

Warum ist der Film nicht nur aus historischer Sicht spannend?
Preuß: Man dachte damals schon an die große europäische Idee. Wir sind heute ja fast in einer Parallele, nur dass wir Europa dieser Tage zusammenhalten müssen. Da sieht man mal wieder die Bedeutung von Geschichte: Die Vergangenheit führt dazu, wo wir heute stehen. Ich finde es sehr interessant, dass sehr kluge, freidenkende Köpfe schon damals über ein vereintes Europa nachgedacht haben. Da sind wir aktuell gerade, das haben wir hinbekommen. Nur läuft es jetzt umgekehrt: Viele wollen raus und wir müssen versuchen, diese Europäische Union aufrechtzuerhalten.

Das Ensemble im Film ist wirklich herausragend. Macht es einen Unterschied, wie erfahren ein Kollege ist?
Preuß: Ja, das stimmt, der Cast ist Wahnsinn. Und wenn dann so ein Peter Simonischek neben einem steht, ist man schon leicht eingeschüchtert. Alles in allem unterscheide ich privat aber nicht zwischen Hauptrolle, Nebenrolle oder Komparse, denn ein Film ist immer Ensemble-Arbeit. Wir tragen alle unseren Teil dazu bei, eine schöne Geschichte zu erzählen.

Eitelkeiten und Konkurrenzkampf gab es nicht?
Preuß: Absolut nicht. Und die uneitelste, bodenständigste, freundlichste und teamaffinste Frau ist sowieso Ursula Strauss (spielt Anna Sacher). Da können wir uns alle noch eine Scheibe abschneiden. Ich glaube aber auch, dass Oliver Berben (Produzent) und sein Team genau darauf achten, dass es bei der Besetzung passt.

In "Das Sacher. In bester Gesellschaft" spielt auch die Hofschauspielerin Katharina Schratt (gespielt von Nina Proll) eine Rolle. Worin unterscheidet sich der Beruf damals von heute?
Preuß: Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass es noch kein Fernsehen gab. Schauspielerei fand nur auf der Bühne statt. Und so wie sich die Zuschauer heute am Sonntagabend den "Tatort" angucken, sind sie damals einmal in der Woche oder einmal im Monat ins Theater gegangen. Das war quasi deren Kino.

Ist der Beruf heute angesehener oder war er es damals?
Preuß: Ich glaube damals, weil sich heute viel mehr Menschen Schauspieler nennen, die ich nicht so bezeichnen würde. Die Darsteller in den Reality-Scripted-Formaten sind für mich nicht unbedingt Schauspieler - damit will ich ihnen natürlich nicht zu nahetreten. Wohingegen wenn du damals am Wiener Hoftheater gespielt hast, warst du der Superstar.

"Das Sacher" ist wieder ein historischer Mehrteiler. Warum mögen Sie die so gern? Was reizt Sie daran?
Preuß: Es geht um eine Zeit, in der wir noch nicht existiert haben. Man spielt mit anderen Requisiten, du siehst anders aus, trägst andere Kostüme. Es ist ein ganz anderes Set-up. Du fährst nicht mit dem Auto, sondern mit einer Kutsche. Man lässt sich in eine andere Welt entführen. Für uns Schauspieler ist ein historischer Dreh immer wie ein riesiger Abenteuerspielplatz.

Kann man die Dreharbeiten für einen historischen Film vielleicht etwas mehr mit dem Theaterspiel vergleichen?
Preuß: Die Bühne auf jeden Fall. Kamera und Licht stören dann vielleicht ein bisschen, aber die muss man sich ja eh wegdenken (lacht).

©SpotOnNews

Post von Josi

Kinder, wie die Zeit vergeht..
Schon 31 und endlich erwachen!

Danke für eure lieben Glückwünsche!

Berliner Kurier (13.1.2017)

Interview mit Josefine Preuß im Berliner Kurier (13.01.2017)

Donnerstag, 12. Januar 2017

ZEITmagazin (12.1.)



Josefine Preuß im Interview: ZEITmagazin (12.1.2017)

IN (3/2017)


Interview mit Josefine Preuß in der IN (Nr. 3 / 2017)













Mittwoch, 11. Januar 2017

Dienstag, 10. Januar 2017

prisma (2/2017)

Interview mit Josefine Preuß in der prisma (Nr. 2 / 2017)
Josefine Preuß: "Ich brauche keinen Luxus!"


ZDF-Zweiteiler: "Das Sacher"
"Das Sacher – Die Geschichte einer Verführung" wurde vom ZDF gemeinsam mit dem ORF nach dem Buch von Rodica Doehnert verfilmt, Regie führte Robert Dornhelm. Das ZDF strahlt den Zweiteiler am Montag, 16. Januar 2017, und Mittwoch, 18. Januar 2017, jeweils um 20.15 Uhr aus. Im Anschluss an den ersten Teil zeigt das ZDF die Dokumentation "Die Königin von Wien – Anna Sacher und ihr Hotel".

Josefine Preuß über den ZDF-Zweiteiler "Das Sacher", die Frage, warum sie nicht als Vorbild taugt, und ihre Liebe zum klassischen Fernsehen.

Schon im großen ZDF-Zweiteiler "Das Adlon" hatte Josefine Preuß eine Hauptrolle. Jetzt spielt sie in "Das Sacher" die junge Fürstin Konstanze von Traunstein, die mit der Berliner Verlegerin Martha Aderhold (Julia Koschitz) Freundschaft schließt. Der aufwändig produzierte und prominent besetzte historische Zweiteiler spannt einen Bogen über knapp drei Jahrzehnte, die den Glanz und Untergang der Donaumonarchie spiegeln.

Frau Preuß: Das Sacher in einem Satz – wie würde der lauten?
Das Sacher: der Ort, an dem sich europäische Geschichte und großartige Charaktere zum Torte essen treffen.

Sie spielen in dem Zweiteiler eine Adlige, die gegen ihren Willen verheiratet wird, aber versucht, trotzdem ihren eigenen Weg zu gehen.
Gegen ihren Willen nur bedingt, Frauen hatten damals in diesen Kreisen einfach kein Entscheidungsrecht.

Ist das denn eine Rolle, aus der wir auch heute noch etwas lernen können?
Heute reden wir von Emanzipation, aber die gibt es schon so lange! Das Schöne ist, dass wir die Emanzipationsgeschichte dreier Frauen aus unterschiedlichen Schichten und Ständen erzählen, die es in einer männerdominierten Welt geschafft haben, ihr Ding zu machen. Sei es Anna Sacher, die ihr eigenes Hotel geleitet hat, Martha Aderhold als Verlegerin oder eben meine Rolle, Konstanze von Traunstein, die sich aus den konventionellen Zwängen in ein zweites Leben als Schriftstellerin flüchtet. Und genau das macht "Das Sacher" so schön.

Die Erzählweise des Films wird als multiperspektivisch beschrieben. Was genau bedeutet das?
Dieses Hotel ist ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären, und ein Ort, an dem damals viel Politik gemacht wurde. Insofern meint das, dass wir viele kleine Geschichten und Episoden über die zwei Teile hinweg immer weiter zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

Sie haben auch schon in dem Dreiteiler "Das Adlon" eine Hauptrolle gespielt. Gibt es etwas, das diese beiden Filme verbindet – außer dem Thema Hotel?
Nein, eigentlich nicht. "Das Sacher" spielt in einer ganz anderen Zeit und erzählt eine ganz andere Geschichte. Insofern ist es eigentlich nur die Umgebung des Hotels, die beide Filme verbindet.

Regisseur Robert Dornheim hat für "Das Sacher" rund ein Dutzend hochkarätiger Schauspieler verpflichtet. Birgt das vielleicht auch die Gefahr, dass man sich gegenseitig die Show stiehlt?
Überhaupt nicht! Film ist Ensemble-Arbeit, das ist immer so. Und ich unterscheide beispielsweise auch nie zwischen Haupt- und Nebenrollen und selbst Statisten, die ein Bild doch erst lebendig und groß wirken lassen. Bei unseren Dreharbeiten haben alle so toll mitgemacht, alle waren so begeisterungsfähig. Da hat man an der Stimmung aller Kollegen gemerkt, dass sie unbedingt mitmachen wollten. Und wenn das ein Drehbuch schafft, ist das schon die halbe Miete.

Wir haben ja nun wirklich alles und jeden dabei und es war großartig, mit solchen Kollegen arbeiten zu dürfen. Mir stand wirklich jeden Morgen im Kostümwagen der Mund offen. Alleine, dass Peter Simonischek meinen Schwiegervater Josef von Traunstein spielt, ist eine Riesenehre! Ich will ja noch etwas lernen, beispielsweise von seiner Ruhe und Professionalität. Zu solchen Kollegen kann man nur aufblicken.

Um 1900 war Wien eine der wichtigsten Metropolen der Welt – und ihre Filmfigur kommt immer wieder hierher. In welche Stadt zieht es Sie immer wieder?
Nach Prag. Da durfte ich in den letzten Jahren viel drehen, "Die Hebamme" zum Beispiel oder "Die Pilgerin". Insofern habe ich hier einige Monate verbracht, habe mich mit Leuten angefreundet und die Stadt lieben gelernt. Hier kann ich anonym sein und von zu Hause bin ich in nur drei Stunden da. Ich habe aber vor allem das Gefühl, die Stadt hat mir etwas zu erzählen. In Prag, genauso wie in Wien, gibt es noch diese Kaffeehaus-Kultur, hier kann man sich in Ruhe hinsetzen, Leute beobachten. In Berlin sehe ich nur noch Leute mit Coffee-to-go-Becher.

Das Sacher steht neben der weltberühmten Torte auch für Luxus. Ist Ihnen selbst so etwas auch wichtig?
Nein, gar nicht. Ich bin ja auch sehr viel unterwegs, und da werde ich gerade in Hotels oft gefragt: "Was willst Du? Was brauchst Du?" Und ich sage immer: "Gar nichts." Für mich kann es auch die kleine, familiengeführte Pension sein.

Und worauf legen Sie stattdessen Wert?
Mir ist Sauberkeit sehr wichtig, da habe ich einen kleinen Spleen. Ich gucke als erstes immer unter das Bett, ob gesaugt worden ist. Und Fernbedienungen schaue ich mir an, daran sieht man auch sehr gut, wie sauber ein Haus ist. Aber ich brauche kein Spa, keinen Luxus. Eine gute Matratze und ein Club-Sandwich, das reicht mir.

Und wenn es mal nicht sauber ist? Beschweren Sie sich dann?
Hier macht der Ton die Musik. Insofern sage ich freundlich Bescheid, dass ich mich freuen würde, wenn noch mal jemand nach dem Rechten schaut. Aber wenn alles nichts hilft, bin ich eher der Typ, der selbst nach dem Staubsauger fragt.

2012 haben Sie in einem Interview gesagt, Sie taugten nicht als Vorbild: "Ich rauche, ich trinke, ich feiere, hab meine Leichen im Keller." Hat sich daran etwas geändert?
Nein. Ich rauche immer noch, ich trinke ab und zu, auch wenn ich nicht mehr so viel feiern gehe. Vor einem Monat habe ich gemerkt: Das ist nichts mehr für mich, danach bin ich zwei Tage außer Gefecht. Aber ich habe immer noch Leichen im Keller, die haben sich nicht aufgelöst. Ich habe halt Ecken und Kanten, wie jeder Mensch.

Als öffentliche Person wird man so schnell auf einen Sockel gestellt, das gehört dazu, aber eigentlich will ich nur spielen! Jetzt gerade beispielsweise sitze ich zu Hause auf der Couch, mit einer Kippe, einem Tee und in meiner Jogginghose. Ein ganz normaler Mittwochvormittag, an dem ich mit wildfremden Menschen telefoniere. (lacht) Ich will aber auch nach wie vor kein Vorbild sein, auch weil die Menschen ja gar nicht unterscheiden können, ob sie eine Rolle toll finden oder mich als Mensch, den sie ja aber gar nicht kennen.

Von Teenie-Komödien über Fantasie- Filme, Serien und jetzt Historienstoffe haben Sie schon in etlichen Genres mitgespielt. Gibt es einen Favoriten? Oder ein Genre, das Sie inzwischen leid sind?
Nein, ich will mich austoben und ausprobieren. Gerade nach so langen Serien wie "Schloss Einstein" oder "Türkisch für Anfänger", die erste große Schritte für mich waren, sehen einen die Leute jahrelang in derselben Rolle, beispielsweise als Lena. Dann muss man ausbrechen und etwas anderes machen. Auch "Das Adlon" war deshalb ein weiterer großer Schritt, da dachte ich: "Wow! Dass man mir das zutraut!" So etwas macht mich dankbar und demütig.

Jetzt habe ich wieder historisch gedreht, was ich liebe, weil das Set hier ein großer Abenteuerspielplatz ist mit den Masken und Kostümen. Wir fahren in Kutschen statt in Autos, Handys gibt es nicht. Aber nach drei Monaten wäre jetzt auch eine Rolle mit bunten Fingernägeln und Lipgloss mal wieder schön. Bis jetzt hatte ich immer einen guten Draht zum Universum: Immer, wenn ich mir etwas dieser Art gewünscht habe, wurde es auch wahr. Ich muss nur schauen, dass ich das nicht überstrapaziere. (lacht)

Zu Beginn Ihrer Karriere haben Sie auch auf der Bühne gestanden. Haben Sie manchmal Sehnsucht nach dieser Welt?Sie fehlt mir nicht, nein. Zwar habe ich immer wieder mal den Anflug, etwas in diese Richtung zu machen, aber als Fernsehschauspielerin ist es irgendwann auch gar nicht mehr so leicht, da reinzukommen.

Dabei gab es immer wieder mal Angebote. Aber auch hier mache ich meine Entscheidung vom Buch abhängig, da reicht manchmal ein Satz, um mich zu überzeugen. Faszinierend am Theater finde ich, dass man eine Rolle von Anfang bis Ende, jeden Abend, begleitet. Und natürlich kann einen die Reaktion des Publikums auch sehr beflügeln. Ich fühle mich aber vor der Kamera sehr wohl, und am Ende geht es mir darum, zu unterhalten – egal wo.

Etliche Ihrer Kollegen haben in den letzten Jahren ja auch international Karriere gemacht. Ist das ein Thema für Sie?
Ich stelle fest, dass immer mehr internationale Produktionen zu uns nach Deutschland kommen, da gibt es tolle Projekte. Außerdem glaube ich nicht, dass wir in zehn oder 15 Jahren noch für klassische Sender arbeiten, auch hier wird das Internet immer wichtiger werden. Immer mehr Anbieter wie Netflix oder Amazon produzieren tolle Sachen. In Deutschland reden wir immer nur über neue Zielgruppen, aber jetzt passiert auch endlich mal was. Die Menschen wollen heute doch entscheiden, wann und wo sie etwas sehen. Ich glaube, da werden viele Produzenten in den nächsten Jahren mutiger werden. Vor allem spielt es dann keine Rolle mehr, aus welchem Land die Produktion kommt, alles wird dann international sein.

Schauen Sie noch klassisches Fernsehen?
Doch, schon. Die Tagesschau beispielsweise ist schon täglich dabei. Und ich bin ein typischer Sonntagabend-Tatort-Gucker, das liegt in der Familie, das ist wie in Ritual. Außerdem gibt es in Berlin auch Kneipen, in denen man den Tatort gucken kann. Aber natürlich schaue ich auch normale Fernsehproduktionen, ich muss ja auf dem Laufenden bleiben. Da ist das ZDF, mein Haus- und Hofsender, nach wie vor ganz vorne, finde ich. Die haben es verstanden, auch die jungen Leute wiederzukriegen.

Und haben Sie so eine Lieblingsserie?
Das sind immer noch "Breaking Bad" und "House of Cards". Jetzt gerade schaue ich "Stranger Things" und komme langsam rein, und auch "Making a Murderer" finde ich fantastisch.

Diese neuen Produktionen haben ja durchaus den Druck auf die etablierte Branche erhöht ...
Die Nachfrage macht das Angebot. Und für mich als Schauspielerin ist das toll. Wir wollen ja, dass unsere Produktionen gesehen werden. Da darf man sich nicht ständig nur über die Quote unterhalten, sondern muss auch etwas dafür tun. Portale wie Netflix oder Amazon werden nicht das Letzte gewesen sein, da wird es wieder neue Entwicklungen geben. Oder wir kehren zurück zum Traditionellen und treffen uns wieder im Schattentheater. (lacht)

Wird es denn nach dem Adlon und dem Sacher noch einen dritten Hotel-Film geben?
Wenn ja, hoffe ich, dass ich wieder dabei bin. Ich habe mit der Autorin Rodica Döhnert, die auch schon das Buch für "Das Adlon" geschrieben hat, auch schon rumgeflachst, dass wir als nächstes "Das Waldorf-Astoria" machen, damit wir in New York drehen können. Aber vielleicht wird es auch nur "Motel One". (lacht) Aber im Ernst: Ich bin für jede Hotelgeschichte zu haben. Das sind so spannende Orte! Wo sonst treffen so unterschiedliche Menschen aufeinander, wo passieren so tolle Sachen? Was da hinter den Türen geschieht, kann sich die beste Autorin nicht ausmalen. Die Realität ist immer noch krasser.

Florian Blaschke führte das Interview.

Montag, 9. Januar 2017

Hallo Brandenburg (Antenne Brandenburg)

http://www.antennebrandenburg.de/programm/zu-gast-hallo-brandenburg-am-sonntag/2017/josefine-preuss-bei-antenne-brandenburg.html
Podcast: Josefine Preuß zu Gast bei "Hallo Brandenburg" / Antenne Brandenburg (8.1.2017)

Die Sonntagsfahrer (radioeins)

Podcast: Josefine Preuß zu Gast bei "Die Sonntagsfahrer" bei radio eins (8.1.2017)

http://mediathek.rbb-online.de/radio/Die-Sonntagsfahrer-radioeins/Die-Sonntagsfahrer-vom-08-01-2017/radioeins/Audio-Podcast?documentId=39854020&topRessort=radio&bcastId=32962002

Talk mit Thees

http://www.swr3.de/mehr/podcasts/SWR3-Talk-mit-Thees/-/id=279178/did=3018386/c9kaiu/index.html
Josefine Preuß war am 8.1.2017 zu Gast bei "Talk mit Thees" auf SWR 3.
Den Podcast zum Nachhören gibt es hier.

Freitag, 6. Januar 2017

Bild Woche (2/17)

Josefine Preuß auf dem Cover und in der "Bild Woche" (Nr. 2/2017)

 

Funkuhr (2/17)

Josefine Preuß in der Funkuhr (Nr. 2/2017)

SuperTV (2/17)

Josefine Preuß in "SuperTV" (Nr. 2/2017)

Welt der Frau (1/17)

Josefine Preuß in "Welt der Frau" (Nr. 1/2017)

Montag, 2. Januar 2017

Cover tv schlau (1/17)

Josefine Preuß auf dem Cover der tv schlau (Nr. 1/2017)