Dienstag, 9. Mai 2017

Nix Festes

Fotos: ZDF/Christoph Assmann

ZDFneo baut sein Sitcom-Portfolio weiter aus. Vor wenigen Tagen haben in Berlin die Dreharbeiten zur neuen Sitcom "Nix Festes" begonnen.

"Nix Festes" – genau das ist die Lebenslage der beiden Autoren-Kollegen und Ex-Liebespartner Wiebke (Josefine Preuß) und Jonas (Sebastian Fräsdorf). In der neuen Sitcom von ZDFneo leben die beiden mit Freunden und Mitbewohnern, unter anderen Studentin Jenny (Marie Rathscheck) und Koch Basti (Tim Kalkhof), in einem der letzten nicht gentrifizierten Altbau-Häuser in Berlin-Kreuzberg. Mit ihren 24 bis 32 Lebensjahren gehören sie zu der "Generation Beziehungsunfähig" und stecken damit im wahrscheinlich stressigsten Lebensabschnitt überhaupt. Phänomenale Erfolge lösen grandiose Rückschläge ab: zoffen, ver- und entlieben gehören zum Alltag. Alles halt "Nix Festes". Dabei stehen doch Berufs-, Wohnort- und Partnerwahl an. Sie alle versuchen ihren Platz in der Hauptstadt und im Leben zu finden und fragen sich: "Wo gehöre ich eigentlich hin?" Auf ihrer Suche steht ihnen Lennart (Dirk Martens), der Besitzer ihres Stammcafés im Erdgeschoss des Hauses, in fast allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite.
"Nix Festes" wird unter der Regie von Christoph Schnee von ITV Studios Germany GmbH produziert. Imre von der Heydt ist ausführender Produzent. Headautor ist Markus Barth. Stephan Denzer und Christian Schier zeichnen als ZDF-Redakteure verantwortlich. Die ZDFneo-Koordination hat Carina Bernd. Gedreht wird bis Ende Mai in Berlin. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Donnerstag, 4. Mai 2017

Das Neue (18/2017)

Interview mit Josefine Preuß aus "Das Neue" (Nr. 18/2017)


Mittwoch, 3. Mai 2017

Express (4.5.17)

Bericht aus dem Express vom 4.5.2017


Das Neue Blatt (Nr. 19/2017)

Interview mit Josefine Preuß aus "Das neue Blatt" (Nr. 19/2017, 3. Mai 2017)

Interview "Radio @m Alex"

http://www.radio-am-alex.de/index.php/16-podcasts/kunst-und-kultur/4513-lotta-und-der-ernst-des-lebens-im-zdf

Im Vorfeld zur Ausstrahlung von "Lotta und der Ernst des Lebens" konnte Radio @m Alex ein ausführliches Interview mit Josefine Preuß führen.

--> zum Interview

Montag, 1. Mai 2017

Alle lieben Josi (RZ, 29.4.17)

Interview mit Josefine Preuß in der Rhein-Zeitung vom 29. April 2017


BILD am Sonntag (30.4.17)

Interview mit Josefine Preuß aus der BILD am Sonntag (30.04.2017)



Freitag, 28. April 2017

BildWoche (18/2017)

Josefine Preuß auf dem Cover der aktuellen BildWoche.

Mittwoch, 26. April 2017

Pippi Langstrumpf

Am 24. Juli erscheint die 3. Pippi-Langstrumpf-CD gelesen von Josefine Preuß.


Leinen los! Pippi, Tommy und Annika reisen mit Kapitän Langstrumpf auf seinem Schiff Hoppetosse zur Taka-Tuka-Insel. Damit beginnt für die drei ein aufregendes Abenteuer, bei dem sie nicht einmal vor Piraten sicher sind und Pippi es sogar mit einem Hai aufnehmen muss. Zurück in der Villa Kunterbunt beschließen sie, immer Kinder zu bleiben, und zwar mit Hilfe der Krummelus Zauberpillen gegen das Erwachsenwerden.
Spannendes Hörabenteuer: Astrid Lindgrens Klassiker als neue, ungekürzte Lesung mit Josefine Preuß, bekannt und beliebt aus Film und Fernsehen, u.a. „Türkisch für Anfänger“.

Samstag, 22. April 2017

Lotta & Der Ernst des Lebens - Lotta VI

Am 19. Mai 2017 erscheint die DVD zu "Lotta & der Ernst des Lebens"


Freitag, 14. April 2017

Manchmal kann ich eine richtige Couchpotato sein! (f1rstlife)

Josefine Preuß kommt gerade frisch aus den Dreharbeiten des sechsten Teiles der bekannten Lotta-Reihe „Lotta und der Ernst des Lebens“. Lotta ist eine recht verpeilte aber zugleich schlagfertige Person, die ihr Leben noch nicht in den Griff bekommt. Und da sitzt sie nun in einem lockeren Kapuzenpullover. Ein Interview über den Film, die Größe und das Leben.

Frau Preuß, worüber haben Sie zuletzt gelacht?
Tatsächlich musste ich heute Morgen, als ich im Flugzeug saß, wegen der Englischkünste des Bordpersonals ein paar Mal innerlich beherzt lachen. Ich bin immer wieder verwundert über die oft bizarren, aber dennoch lustigen Durchsagen des Zug- oder Flugpersonals. Allerdings lache ich auch generell gerne. Ich bin ein positiver Mensch und zaubere auch anderen Menschen gerne ein Lächeln ins Gesicht.

Lotta und der Ernst des Lebens. Klingt zunächst ziemlich ernst und das ist der Film zum Teil auch. Wie müssen wir uns den Verlauf der Dreharbeiten vorstellen?

Lotta ist für mich inzwischen eine Herzensangelegenheit. Denn nicht häufig darf man die Entwicklung eines Menschen so nah miterleben. Vor allem aber bedeutet es, einmal im Jahr nach Hause kommen und zu wissen, dass du ein Teil dieser wunderbaren Familie bist. Die Dreharbeiten verlaufen meist sehr harmonisch und wie in einer richtigen Familie gibt es natürlich auch mal lustige und bewegende Momente.

Zu ihrem Charakter zählen eine gewisse Schlagfertigkeit und Verpeiltheit zugleich. Würden Sie eine dieser Eigenschaften auch auf sich projizieren?

Nein, Lotta und mich verbindet charakterlich gar nichts und genau das macht diese Rolle so besonders. Lotta redet zuerst und denkt in der Folge, hat ein Kind und mag Berlin überhaupt nicht. Ich hingegen denke und spreche dann, habe kein Kind und fühle mich in Berlin zugleich sauwohl. Die Gegensätze könnten also nicht konträrer sein und deshalb liebe ich diese Rolle.

Lotta ist Anfang 30, alleinerziehende Mutter, lebt in einer WG und ist zugleich beruflich erfolgreich.  Soll der Film auch auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam machen, nämlich, dass Familie und Karriere nur schwer miteinander vereinbar sind?
Ich bin dagegen, alleinerziehende Mütter oder Väter als Problem zu sehen. Ganz simpel betrachtet ist es eine neue, situationsbezogene Lebensphase. Lieber ziehe ich meinen Hut, weil es oftmals sicherlich eine enorme Belastung darstellt. Kinder jedoch glaube ich, sind sehr genügsame Wesen, da sie sich rasch an neue gegebene Situationen gewöhnen können. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Auch denke ich, dass die Bildung einer Patchwork-Familie oder WG nicht schlecht ist. Wir leben in einer neuen, anderen Zeit.

Inwieweit hat Sie diese Rolle sowohl in Ihrer persönlichen als auch schauspielerischen Entwicklung geprägt?

Ich bemühe mich immer, meine Rolle und mein Privatleben stringent voneinander zu trennen. Doch Lotta ist mir ans Herz gewachsen, ich mag sie sehr. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die fiktive Person einen Platz in meinem normalen Leben einnimmt. Gerade weil wir so verschieden sind, genieße ich es ein paar Mal im Jahr Lotta sein zu dürfen.

Wollten Sie schon immer Schauspielerin werden?
Eigentlich bestand mein Wunsch schon immer darin, Schauspielerin zu werden. Doch klar schwingt das Pendel mal hin und her. So wollte ich zu Beginn Clown, dann Gerichtsmedizinerin werden. Nun sage ich, dass ich den besten Job der Welt habe, weil ich theoretisch jeden dieser Jobs spielen kann.

In Ihrer bisherigen Laufbahn spielten Sie sowohl in „Der Sacher“ als auch in der Serie „Türkisch für Anfänger“ mit. Zwei grundverschiedene Themen und Genres. Worin besteht für Sie die Herausforderung und was reizt Sie daran?

Ich bevorzuge grundsätzlich kein Genre. Für mich bedeutet das Wechselspiel die größte Herausforderung, die Verschiedenheit des Dramas sowie der Komödie. Vor allem historische Filme brauchen immer eine gute Vorbereitung auf der schauspielerischen, aber besonders auch auf der geschichtlichen Ebene. Man lernt ungemein viel dazu. Genauso gerne spiele ich aber auch Lotta. Es fühlt sich wunderbar an, wenn ich nach einer Komödie wieder ein Drama drehen darf.

Weil die Abwechslung somit wieder gegeben ist?

Richtig, die Abwechslung ist ein wichtiger Aspekt, denn dadurch sehen mich auch die Zuschauer in immer anderen Rollen und Filmen.

Trotz Ihrer bisher erfolgreichen Laufbahn betonen Sie immer wieder, dass Sie auch mit Ihrer Körpergröße ernst genommen werden möchten. Fühlen Sie sich nun von Ihrem Publikum ernst genommen oder schwingt da immer noch das Bild der „kleinen süßen“ Josefine mit?

Glücklicherweise kann ich nun behaupten, dass ich mich vollumfänglich ernst genommen fühle.

Manchmal kann Kleinsein auch ein Vorteil sein.

Sicherlich, wir wissen uns zu helfen, insofern habe ich meine Größe auch nie als Makel empfunden.

Letztendlich kommt es doch auf die wahre Größe, nämlich die des Charakters an. Finden Sie, dass der Umgang mit der Körpergröße ein gesellschaftliches Problem ist?

An unserer Körpergröße können wir nichts ändern, weshalb wir versuchen sollten, aus ihr das Maximum herauszuholen. Auch mag ich den Begriff „klein“ nicht so sehr, er wirkt so denunzierend. Ich sage lieber: kurz. Ich sehe aber kein gesellschaftliches Problem, da gibt es viel wichtigere Dinge.

Was macht Josefine Preuß, wenn Sie nicht vor der Kamera bzw. am Set ist?

Ich kann manchmal eine totale Couchpotato sein, dann schaue ich nächtelang Serien oder Filme. Außerdem unternehme ich gerne Städtereisen, gehe ins Kino oder treffe Freunde. Der ganz normale Alltag eines jeden Menschen eben.

Zum Schluss: In welche Rolle möchten Sie unbedingt einmal schlüpfen?

Eine interessante Frage. Vor allem fasziniert es mich, zu hören, in welchen Rollen mich außenstehende Menschen bzw. Beobachter sehen. Ich durfte bereits in unglaublich schöne und vielseitige Rollen schlüpfen, sodass ich mich nun immer überraschen lasse. Ich schließe kein Genre kategorisch aus. Mich reizen jene Charaktere, die am weitesten von meiner Person entfernt sind.

Liebe Frau Preuß, vielen Dank für das Gespräch!

13. April 2017 von

Sonntag, 26. März 2017

Post von Josi

In 12 Tagen ganz Jamaica umrundet.., wunderschöne Orte gesehen und erfahrungsreiche Bekanntschaften gemacht. Respect, ya man!


Samstag, 25. März 2017

Hörzu-Kampagne

Josefine Preuß ist Teil der neuen HÖRZU-Werbekampagne.
Foto: Det Kempke

Donnerstag, 23. Februar 2017

Bunte (3/2017)

Josefine Preuß im Interview in der Bunte 3/2017



Shooting für die BUNTE.de
Schauspielerinnen/Models: Julia Koschitz & Josefine Preuß
H & M: Stilenotes / Julia Marinics
Location: Hotel Sacher Wien - Salzburg
Fotos: Birgit Machtinger Photography... www.birgitmachtinger.com

Samstag, 11. Februar 2017

Berlinale 2017

Bunte & BMW Festival Night



Eröffnungsabend der Berlinale 2017

Montag, 16. Januar 2017

MDR um 4 - Gäste zum Kaffee (16.02.2017)

 http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-75822.html
Josefine Preuß war zu Gast bei "MDR um 4 - Gäste zum Kaffee".
[Video in der Mediathek leider nicht mehr verfügbar.]

ZDF Morgenmagazin (16.01.2017)

https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-20-108.html
Josefine Preuß war zu Gast im ZDF-Morgenmagazin.

Südkurier: "Kostümfilme sind ein Abenteuer-Spielplatz"

Josefine Preuß ist am 16. und 18. Januar 2017 im ZDF-Zweiteiler „Das Sacher“ zu sehen. Für ihre
Rolle hat sich die 31-Jährige extra einen österreichischen Akzent antrainiert, erzählt sie im Interview mit dem SÜDKURIER – und verrät, dass sie sich jetzt gern eine kleine Auszeit vom Drehen nehmen möchte.

Frau Preuß, Sie sagen, Sacher sei mehr als nur eine Torte. Wie vertraut waren Sie denn vor dem Dreh mit dem Namen?
Ich kannte das Hotel, ich war da schon mal privat. Aber natürlich verbindet man den Namen mit der Sacher-Torte, mir war allerdings die Geschichte dahinter gar nicht bewusst. Das fing dann erst mit der Recherche an. Und das ist das Schöne bei dem Film, dass wir nicht mit der Eröffnung des Hotels anfangen, sondern mit dem Zeitpunkt, als Eduard Sacher stirbt und seine Frau das Haus übernimmt. Anna Sacher war die erste Frau in Europa, die ein Grand Hotel geführt hat, die kämpfen musste, damit sie die kaiserliche und königliche Konzession überhaupt noch bekommt. Und sie hat ihren Angestellten eine Krankenversicherung beschafft – so etwas erfährt man oft erst, wenn man sich auf ein Projekt vorbereitet.

Sind Sie jemand, der es im Urlaub gern ein bisschen luxuriös hat oder übernachten Sie auch mal in einem Hostel?
Das ist ganz unterschiedlich. Klar, ich war schon auf den Malediven und da musste es ein Top-Hotel sein – ich glaube, da gibt es nur Top-Hotels, mit Sandstrand und eigenem Pool. Aber ich bin auch in Ländern unterwegs, wo es erstens gar nicht so tolle Luxus-Hotels gibt, und wo es zweitens auch irgendwie fehl am Platz wäre, als reicher europäischer Tourist in einer Nobelherberge abzusteigen. Kuba zum Beispiel. Die Leute dort haben wenig zu essen, da finde ich es irgendwie geschmacklos, sich in ein All-inclusive-Hotel einzubuchen und sich am Büffet die Teller vollzumachen. Da mache ich lieber Bed & Breakfast bei Familien. So lernt man auch das Land am besten kennen.

Der Film ist ein bisschen Krimi, er ist natürlich ein Gesellschaftsdrama, aber eben auch ein
Kostümfilm. Machen Ihnen solche historischen Rollen besonders Spaß?

Das ist ein Riesen-Abenteuerspielplatz! Kleider machen ja Leute, und gerade ein Korsett zu tragen, so eingeschnürt zu sein, das ist natürlich nicht angenehm – aber das muss sein für so eine Rolle. Gerade für Konstanze, die ja in einer Art Zwangsehe lebt, kann man das nutzen. Mit Korsett sitzt man anders, man geht anders, man hat eine ganz andere Haltung – das macht schon etwas aus. Die Kostüme helfen sehr dabei, sich die Rolle zu erarbeiten.

Ihre Figur, Konstanze, fängt an zu schreiben, um hin und wieder aus ihrem Leben auszubrechen. Was sind denn für Sie Fluchtmöglichkeiten aus dem Alltag?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Es kann sein, dass ich mich am Wochenende zu Hause einschließe, auf der Couch lümmle, eine Serie nach der anderen gucke und Pizza bestelle. Aber meine Flucht sind auch Freunde und Familie. Gerade wenn man viel unterwegs ist, und ich war vergangenes Jahr wirklich lange Zeit gar nicht in Berlin, wähle ich die Flucht nach vorn und will Freunde und Familie wieder sehen, damit man sich wieder aneinander gewöhnen kann.

Im Film haben Sie einen leichten österreichischen Akzent. Mussten Sie dafür lange üben?
Am Anfang an wurde es mir freigestellt, aber der Regisseur hat es sich schon gewünscht, und wir haben gesagt: Wir probieren das aus. Wenn ich mich zu sehr auf die Sprache konzentriere, beeinflusst das das Spiel. Ich habe einen ganz fantastischen Sprach-Coach bekommen, wir haben einen Monat vor dem Dreh angefangen, so ein bisschen an dem Österreichischen zu arbeiten, eine kleine Färbung reinzubringen. Die Vokale sehr lang und tief sprechen und a bissel den Wiener Schmäh reinbringen. Wenn man das raus hört – wunderbar, ein Riesenkompliment, danke! Wir Brandenburger haben einen deftigeren Dialekt als die Berliner …

Wenn Sie so eine Rolle wie die der Konstanze bekommen, wie bereiten Sie sich dann vor?

Viel, viel Vorbereitung besteht aus Lesen. Ich habe unglaublich viel gelesen, einfach um ein Gefühl für diese Zeit zu bekommen. Das hat mir sehr geholfen. Die Zeit, in der unser Film spielt, ist 100 Jahre her – das ist nicht so lange her, aber das kratzt man im Schulunterricht immer nur so an, diesen großen Vielvölkerstaat, die Idee einer großen europäischen Union, die es schon damals gab. Ich will einfach wissen, wie das damals war.

Ist es das, was Sie am Schauspieler-Beruf so fasziniert?

Ja, man eignet sich neue Sachen an und man lernt. Man lernt nie aus! Das ist richtig schön. Das liebe ich.

Mögen Sie denn solche großen Filme?
Man merkt schon, dass bei diesen großen Event-Filmen, diesen Historien-Mehrteilern, ein ganz anderer Aufwand dahintersteckt als bei anderen Filmen. Das fängt nicht nur mit meiner Vorbereitung an, sondern es geht auch um die grandiosen Kulissen, die Kostüme, das Maskenbild. Es ist schön, wenn man mit Leuten zusammenarbeitet, die da so viel Liebe und Energie reinstecken. Das sieht man dem Film dann auch an. Gerade "Das Sacher" – da passt, finde ich, irgendwie alles. Und die schönen Dreharbeiten machen alles rund.

Gab es eigentlich während des Drehs viel Torte zu essen? Die spielte beim Dreh sicher eine Rolle, oder?

Oh ja, die spielte eine Rolle. Wir essen die schon ein paar Mal im Film. (lacht)

Können Sie die jetzt noch sehen beziehungsweise essen?

Jetzt schon, es ist ja einige Zeit vergangen. (lacht)

Als Zuschauer fällt einem bei „Das Sacher“ auf, dass sehr viele bekannte Gesichter dabei sind.

Der Film ist bis in die kleinste Rolle fantastisch besetzt. Daran sieht man auch, dass die Bücher toll waren. Wenn man als Darsteller ein Drehbuch bekommt, ist das das Erste, woran man sich klammert. Ich sage immer: Das Drehbuch ist unsere Bibel. Und wenn man sieht, wer bei „Das Sacher“ alles mitmacht, auch weil einfach jeder mitwirken wollte … Das ist ganz grandioser Ensemble-Film.

Spielt es denn für Sie eine Rolle, welche Kollegen bei einem Projekt dabei sind?
Ja, das frage ich schon. Ich frage immer nach Regie und Kamera – und nach Kollegen.

Würden Sie auch mal einen Film absagen, weil jemand dabei ist, mit dem Sie nicht arbeiten wollen?
Das ist noch nie vorgekommen, zum Glück. Ich komme mit allen klar. Ich hoffe, die auch mit mir. (lacht)

Sie sind gerade 31 geworden. Sie haben ja schon sehr früh mit der Schauspielerei angefangen – blickt man da schon mal zurück?

Eigentlich nicht. Das kann man ja auch immer mal wieder zwischendurch machen. Ich habe meinen 30. Geburtstag nicht als den nächsten großen Schritt wahrgenommen, ich war zu der Zeit einfach nur am Arbeiten. Und man vergisst ganz schnell, dass man 30 geworden ist, wenn man eine 18-Jährige spielt. Es ist ja nur eine Zahl. Ich habe immer gesagt, ich finde, mit 30 ist man fertig und irgendwie erwachsen. Aber das war ich auch schon mit 29 und das bin ich auch noch mit 31.

Kommen nach der vielen Arbeit denn jetzt erst mal wieder ruhigere Zeiten?

Ja, ich glaube schon. Ich nehme mir mal ein bisschen drehfrei, mindestens die ersten zwei, drei Monate des Jahres. Ich versuche auch wegzufahren, vielleicht ein bisschen weiter weg. Wenn man wirklich sechs oder acht Wochen am Stück Zeit hat, lohnt sich auch eine Reise ans andere Ende der Welt. Das ist jedenfalls geplant … Aber bei mir ist es auch so: Ich plane immer und dann kommt doch wieder eine tolle Anfrage, bei der ich nicht Nein sagen kann. Es ist halt ein sehr spontanes Leben.

Sie haben Kinofilme gemacht, TV-Serien gedreht, synchronisiert. Was mögen Sie am liebsten?

Ich bin so dankbar für das, was ich alles ausprobieren darf, dass ich meine Fühler überallhin ausstrecken darf. Ich mag das Medium Film und Fernsehen – Geschichten zu erzählen, egal ob ich vor der Kamera stehe oder einer Trickfilmfigur meine Stimme leihe. Da gibt es nichts, was ich in einem Ranking auf Platz eins setzen würde. Das läuft alles (klopft auf Holz) ganz toll in den vergangenen Jahren. Da muss man demütig bleiben, denn das ist nicht selbstverständlich.

Gab es trotzdem ein Projekt, von dem Sie sagen würden, es hat Sie am meisten vorangebracht?

Der erste große Schritt war „Adlon“, weil das einfach weg von der Comedy-Schiene war, weg von „Türkisch für Anfänger“. Das war sozusagen der Öffner für alles, was ich danach gemacht habe. Aber alle meine Projekt sind irgendwie meine Babys. Man kann „Adlon“, „Das Sacher“, „Die Hebamme“ oder „Die Pilgerin“ nicht miteinander vergleichen, das sind unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Figuren, unterschiedliche Macher. Die stehen alle auf Platz eins.

Zur Person

Josefine Preuß (31) startete ihre TV-Karriere mit der Kinder-Serie "Schloss Einstein". Richtig bekannt wurde sie dank "Türkisch für Anfänger, in dem ARD-Format war sie an der Seite von Elyas M'Barek zu sehen. Preuß ist außerdem Synchronsprecherin und spricht auch Hörbücher ein. Sie lebt in Berlin. Teil eins von "Das Sacher. In bester Gesellschaft" läuft am 16. Januar 2017 um 20.15 Uhr im ZDF, Teil zwei am 18. Januar.

Bild: Preuß (31) über kleine Sünden und Kinderwunsch

Von: Ronja Brier,
Berlin – Berühmt wurde sie als freche Göre in „Türkisch für Anfänger“. Geändert hat sich das mit ihrer Hauptrolle im Spielfilm übers Adlon. Seitdem spielt Josefine Preuß (31) erwachsenere Rollen. Auch jetzt ist sie wieder in einem Film über ein Hotel zu sehen: „Das Sacher. In bester Gesellschaft“ (ZDF, 20.15 Uhr, 1. Teil am 16. Januar, 2. Teil am 18. Januar).
Im Interview mit BILD erklärt Preuß, warum das Sacher mehr als nur Torte ist.

BILD: Was ist bei „Das Sacher“ anders als beim Adlon-Film?
Josefine Preuß: Eigentlich ist alles anders. Bis auf die tolle Bühne, die ein Hotel ist: Das ist einfach der beste Ort, um eine Geschichte zu erzählen. Mit den Begegnungen von Menschen, die sich normalerweise nicht begegnen würden.

BILD: Was macht den Mythos des Sacher aus?
Preuß: Das Sacher ist mehr als nur Torte! Noch heute ist es so, dass du reinkommst und den alten Charme spürst. Alleine die Geschichte der Familie Sacher ist interessant: Anna Sacher hat nach dem Tod ihres Mannes als erste Frau überhaupt ein Traditionshaus geführt. Sie hat sich um eine Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter gekümmert, sie hat einen Damensalon gegründet. Sie hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt.

BILD: Haben Sie während des Drehs denn im Sacher gewohnt?
Preuß: Nein. Wir haben drei Monate in Wien gedreht. In der Zeit habe ich mir eine Wohnung gemietet, um einen Ort zu haben, der für die Zeit mein Zuhause war. An dem ich selbst kochen und waschen konnte.

BILD: Sie haben also noch nie wirklich im Sacher übernachtet?
Preuß: Doch. Als ich in Wien war, um mit unserem Regisseur Robert Dornhelm über meine Rolle zu sprechen, durfte ich im Sacher nächtigen. In der „Don Giovanni“-Suite. Alle Suiten sind ja nach Opern benannt.

BILD: Wie viel Luxus brauchen Sie?
Preuß: Nicht viel. Ein sauberes Zimmer und eine gute Matratze, mehr eigentlich nicht. Materielles bedeutet mir nichts. Zeit und Familie und Freunde, das ist für mich Luxus. Davon habe ich dann gerne viel.

BILD: Gute Hotels sammeln Daten mit den Vorlieben, den Abneigungen und Marotten Ihrer Gäste. Was steht da über Sie?

Preuß: Dass ich keine Bananen essen darf. Ich bin allergisch gegen Bananen!

BILD: An was bedienen Sie sich aus der Minibar?
Preuß: Eigentlich an gar nichts. Vielleicht ein Wasser oder ein Orangensaft. Aber statt alleine in meinem Zimmer einen Drink zu nehmen bestelle ich mir lieber was an der Hotelbar. Das ist schöner und ich kann nebenbei noch ein bisschen Leute gucken.

BILD: Haben Sie schon mal ein Hotelzimmer verwüstet hinterlassen?
Preuß: Nein. Da habe ich einen Tick, der eher in die andere Richtung geht. Bevor ich auschecke mache ich selbst noch mal sauber, um den Mitarbeitern nicht so viel Arbeit zu hinterlassen. Gerade wenn man nicht mit den eigenen Sachen lebt, hat man sich zu benehmen.

BILD: Erzählen Sie das mal den Rockstars…
Preuß: Ja, die Rockstars... Ich glaube ehrlich gesagt, die Geschichten von verwüsteten Zimmern sind nur erfunden – einfach weil es dazugehört.

BILD: Dann haben Sie wahrscheinlich auch noch nie etwas mitgehen lassen im Hotel, oder?
Preuß: Nur die kleinen Seifen und Shampoos. Aber die sind ja dafür gedacht. Im Sacher gibt es übrigens Shampoo und Bodylotion mit Schokolade. Ansonsten habe ich noch nie etwas geklaut.

BILD: Ihre Figur im „Sacher“, eine Familienmutter und Adelige, hat ein verborgenes Talent als Schriftstellerin. Haben Sie auch ein heimliches Talent?
Preuß: Nein. Ich möchte einfach nur spielen. Tolle Bücher verfilmen. Menschen unterhalten.

BILD: Sie haben in einem Interview gesagt, das Sacher sei auch ein Film über drei starke Frauen – Ihre Rolle der Konstanze von Traunstein, Julia Koschintz als die Verlagsleiterin Martha Aderhold und Ursula Strauss als Hotelbesitzerin Anna Sacher. Was macht für Sie eine starke Frau aus?
Preuß: Eine starke Frau ist für mich unabhängig, hat ihre eigene Meinung und Rückrad. Sie denkt moralisch und denkt in manchem Momenten auch nicht moralisch.

BILD: Wie meinen Sie das?

Preuß: Ich glaube, alle Menschen haben ihre Leichen im Keller. Es ist doch ein Zeichen von Stärke, auch die Schwächen zuzulassen.

BILD: Süß ist als Attribut für die Sacher-Torte durchaus passend. Aber ist das Ihrer Meinung nach auch ein Kompliment für eine Frau?
Preuß: Es kommt darauf an, wer es sagt und in welcher Situation. Ab 30 will man als Frau eigentlich nicht mehr süß sein. Aber wenn es ein lieber Mensch sagt, kann das auch ein schönes Kompliment sein. Süß ist ja eigentlich ein sehr nettes und positives Wort. Nur wenn mir jemand nach dem Motto „kleine Süße“ kommt, kann ich auch meine saure Seite zeigen.

BILD: Sind Sie eine starke Frau?
Preuß:

HNA, 16.01.2017

Interview mit Josefine Preuß in der HNA vom 16.01.2017


Sonntag, 15. Januar 2017

Berliner Morgenpost (15.1.2017)

Interview mit Josefine Preuß in der Berliner Morgenpost (15.01.2017)

Fotos: Massimo Rodari

Samstag, 14. Januar 2017

ML mona lisa

Am Samstag, 14. Januar war Josefine Preuß zu Gast bei ML mona lisa im ZDF.
Zu den Videos:

https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/josephine-preuss-im-ml-interview-100.html  https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/trailer-josephine-preuss-bei-ml-100.html  https://www.zdf.de/gesellschaft/ml-mona-lisa/videos/josephine-preuss-hinterm-rampenlicht-100.html

Freitag, 13. Januar 2017

Gala: Das Sacher

Josefine Preuß "Das Sacher": Brandaktueller Historienfilm "Das Sacher. In bester Gesellschaft" ist ein Historien-Zweiteiler. Doch die Geschichte ist aktueller denn je. Josefine Preuß erklärt, warum.

Foto © ZDF / Petro Domenigg "Das Sacher. In bester Gesellschaft": Im Hotel Sacher wird viel getratscht - das erfährt auch Konstanze von Traunstein (Josefine Preuß)


Am Montag und Mittwoch führt uns das ZDF in eine längst vergangene Epoche - so scheint es zumindest. Doch der gesellschaftliche und politische Kontext des damaligen Europas weisen erstaunliche Parallelen zu heute auf. Insofern ist der TV-Zweiteiler "Das Sacher. In bester Gesellschaft" (16./18.1., 20.15 Uhr) - samt am Montag anschließender Dokumentation "Die Königin von Wien - Anna Sacher und ihr Hotel" über die reale Figur Anna Sacher - keinesfalls nur etwas für Fans von historischen Filmstoffen. Das sieht auch eine der Hauptdarstellerinnen, Josefine Preuß (30, "Türkisch für Anfänger"), so, wie sie im Interview mit spot on news erklärt.

Wie waren die Dreharbeiten im echten Hotel Sacher in Wien?
Josefine Preuß: Wir haben nur Teile davon im Sacher gedreht, weil wir den offiziellen Hotel-Betrieb natürlich nicht stören durften. Die Eingangshalle und Lobby haben wir im Studio nachgebaut. Aber in bestimmten Privaträumen der Anna Sacher oder im Ballsaal haben wir dann wirklich gedreht und das war grandios. Das Sacher hat sich in 100 Jahren natürlich sehr verändert, aber den alten Charme spürt man schon noch ganz deutlich. Es war eine ganz tolle Drehzeit in Wien mit fantastischen Kollegen in einem unglaublichen Set-up mit tollen Kostümen und einer spannenden Geschichte.


Was haben Sie vor dem Dreh mit dem Sacher verbunden?

Preuß: Eigentlich gar nicht so viel. Ich wusste, dass es ein Hotel ist, ein sehr altes Grand Hotel. Natürlich kannte ich auch die Sachertorte - ich glaube, bevor man das Hotel kennt, kennt man die Torte. Ansonsten fing meine Recherche erst an, als ich das Projekt zugesagt habe: die Geschichte des Hotels, der Familie, die politische Situation damals...

Was ist Ihnen von den Dreharbeiten hängengeblieben?
Preuß: Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Anna Sacher damals im Europa der Jahrhundertwende die erste und einzige Frau war, die ein großes Hotel führen durfte. Außerdem erzählen wir im "Sacher" eine sehr schöne Drei-Frauen-Geschichte [Preuß als Autorin und Fürstin Konstanze von Traunstein, Ursula Strauss als Anna Sacher und Julia Koschitz als Verlegerin Martha Aderhold], die sich auf unterschiedliche Weise emanzipieren.

Warum ist der Film nicht nur aus historischer Sicht spannend?
Preuß: Man dachte damals schon an die große europäische Idee. Wir sind heute ja fast in einer Parallele, nur dass wir Europa dieser Tage zusammenhalten müssen. Da sieht man mal wieder die Bedeutung von Geschichte: Die Vergangenheit führt dazu, wo wir heute stehen. Ich finde es sehr interessant, dass sehr kluge, freidenkende Köpfe schon damals über ein vereintes Europa nachgedacht haben. Da sind wir aktuell gerade, das haben wir hinbekommen. Nur läuft es jetzt umgekehrt: Viele wollen raus und wir müssen versuchen, diese Europäische Union aufrechtzuerhalten.

Das Ensemble im Film ist wirklich herausragend. Macht es einen Unterschied, wie erfahren ein Kollege ist?
Preuß: Ja, das stimmt, der Cast ist Wahnsinn. Und wenn dann so ein Peter Simonischek neben einem steht, ist man schon leicht eingeschüchtert. Alles in allem unterscheide ich privat aber nicht zwischen Hauptrolle, Nebenrolle oder Komparse, denn ein Film ist immer Ensemble-Arbeit. Wir tragen alle unseren Teil dazu bei, eine schöne Geschichte zu erzählen.

Eitelkeiten und Konkurrenzkampf gab es nicht?
Preuß: Absolut nicht. Und die uneitelste, bodenständigste, freundlichste und teamaffinste Frau ist sowieso Ursula Strauss (spielt Anna Sacher). Da können wir uns alle noch eine Scheibe abschneiden. Ich glaube aber auch, dass Oliver Berben (Produzent) und sein Team genau darauf achten, dass es bei der Besetzung passt.

In "Das Sacher. In bester Gesellschaft" spielt auch die Hofschauspielerin Katharina Schratt (gespielt von Nina Proll) eine Rolle. Worin unterscheidet sich der Beruf damals von heute?
Preuß: Ich glaube, der größte Unterschied ist, dass es noch kein Fernsehen gab. Schauspielerei fand nur auf der Bühne statt. Und so wie sich die Zuschauer heute am Sonntagabend den "Tatort" angucken, sind sie damals einmal in der Woche oder einmal im Monat ins Theater gegangen. Das war quasi deren Kino.

Ist der Beruf heute angesehener oder war er es damals?
Preuß: Ich glaube damals, weil sich heute viel mehr Menschen Schauspieler nennen, die ich nicht so bezeichnen würde. Die Darsteller in den Reality-Scripted-Formaten sind für mich nicht unbedingt Schauspieler - damit will ich ihnen natürlich nicht zu nahetreten. Wohingegen wenn du damals am Wiener Hoftheater gespielt hast, warst du der Superstar.

"Das Sacher" ist wieder ein historischer Mehrteiler. Warum mögen Sie die so gern? Was reizt Sie daran?
Preuß: Es geht um eine Zeit, in der wir noch nicht existiert haben. Man spielt mit anderen Requisiten, du siehst anders aus, trägst andere Kostüme. Es ist ein ganz anderes Set-up. Du fährst nicht mit dem Auto, sondern mit einer Kutsche. Man lässt sich in eine andere Welt entführen. Für uns Schauspieler ist ein historischer Dreh immer wie ein riesiger Abenteuerspielplatz.

Kann man die Dreharbeiten für einen historischen Film vielleicht etwas mehr mit dem Theaterspiel vergleichen?
Preuß: Die Bühne auf jeden Fall. Kamera und Licht stören dann vielleicht ein bisschen, aber die muss man sich ja eh wegdenken (lacht).

©SpotOnNews