Donnerstag, 31. Dezember 2015

Post von Josi


31.12.2015

Ich düse jetzt zur Silvesterparty..
Rutscht gut rein und tut nichts, was ich nicht auch tun würde!
Und ein riesen Dankeschön an euch alle für die liebe Unterstützung immer.







Sonntag, 20. Dezember 2015

Abschied Stefan Raab (Focus Online)

Auszug aus einem Artikel von Focus Online:

Schauspielerin Josefine Preuß ist sich sicher: Raab hört nicht auf! „Er hört mit seiner täglichen Show TV Total auf, aber er ist und bleibt ein Fernsehmensch. Dem wird auch viel zu langweilig, wenn er aufhört. Er wird im Hintergrund eine Menge Fäden ziehen."


Hochzeit? Vielleicht. Kirchlich? Niemals. (SuperTV)

Artikel aus der SuperTV (Nr. 35/2015)

Ihr großes Liebesgeheimnis (Frau im Spiegel)

Interview aus der Frau im Spiegel (Nr. 37/2015)

Samstag, 19. Dezember 2015

Zur Vorbereitung habe ich viele Schweinebäuche zusammengenäht (Sat 1)

Sat1-Interview mit Josefine Preuß (Gesa Langwasser) zum neuen Film "Die Hebamme 2"

Der erste Teil des großen SAT.1-Events „Die Hebamme“ war mit 23 Prozent einer der erfolgreichsten Movies der letzten Jahre in SAT.1. Worin liegt Ihrer Meinung nach das Erfolgsgeheimnis dieses TV-Events?
Josefine Preuß: Wir haben eine spannende historische Geschichte einer jungen, starken und mutigen Frau, die ihren Weg geht, in ein sehr modernes Gewand gepackt und damit die Zuschauer berührt, sie zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht. Viele haben sich auch gegruselt. Genau das macht meiner Meinung nach gutes Unterhaltungsfernsehen aus: Es muss Emotion hervorrufen.

Lastet jetzt beim zweiten Teil ein besonderer Druck auf Ihnen?
Druck würde ich nicht sagen. Wir freuen uns einfach alle, dass der Film so gut angekommen ist und wir daher die Möglichkeit hatten, den zweiten Teil zu realisieren. Schon bei Teil 1 war alles sehr stimmig: die Geschichte, der Dreh, das Team, die Umgebung und wir waren damals schon alle der Meinung, dass es Potential für eine Fortsetzung gäbe, die noch mutiger, größer und bildgewaltiger sein könnte. Die Reaktion des Zuschauers hat uns in diesem Vorhaben dann nur bestärkt.

Der erste Teil basierte ja auf dem Roman von Kerstin Cantz, das zweite Buch ist fiktiv entwickelt worden. Konnten Sie eigene Ideen miteinbringen?
Wir haben mit Thorsten Wettcke einen herausragenden Drehbuchautor und ich war bei der Bucharbeit höchstens insofern involviert, dass ich sehr früh Drehbuchfassungen zum Lesen bekommen habe. Eigene Ideen hätte ich dann direkt beim Drehen einbringen können, aber bei Thorstens Vorlage war das nicht notwendig – das Buch war vollkommen rund und stimmig.

Wie gefällt Ihnen die Entwicklung Ihrer Figur und wie könnte Gesas Zukunft in „Die Hebamme III“ aussehen?
An Gesas Entwicklung gefällt mir, dass wir ihre Geschichte stetig weiter erzählen. Im ersten Teil geht sie aus ihrem kleinen Dorf Maulbach in die für sie große Welt nach Marburg. Jetzt geht sie in eine noch viel, viel größere Stadt, nach Wien – und dort prasselt alles neu über sie herein. Dieser zweite Teil ist auch ein Neuanfang: Gesa muss sich in Wien zurechtzufinden und hat das Ziel, als erste weibliche Studentin an der städtischen Klinik in Wien angenommen zu werden, daneben kann sie auch endlich wieder frei sein für die Liebe und erlebt eine neue Liebesgeschichte – alles an der Seite und mit der Unterstützung ihrer Freunde. Sollte es eine Fortsetzung geben, würde ich mir für Gesa wünschen, dass sie endlich in ihrem Berufsleben ankommt und ihr Ziel erreicht, Ärztin zu werden. Dann wäre die Sache rund und abgeschlossen.

Wie Sie schon sagen, spielt „Die Hebamme II“ in Wien. Was sind die größten Unterschiede im Setting?
Alles ist einfach noch größer, mit noch mehr genialer Ausstattung als im ersten Teil, sehr detailverliebt und detailgetreu. Jana Karen gehört in meinen Augen zu den besten Szenenbildnerinnen, die es gibt. Zum Beispiel gab es einen Drehtag in Prag, an dem wir den Prater nachgestellt haben: Die Ausstattung hatte einen riesigen Jahrmarkt einfach nachgebaut und wir hatten über hundert Komparsen und zahlreiche Pferdekutschen am Set. Ich stand da und dachte: „Ja, das ist Wien! Das ist der Prater 1810.“ Ich finde es wunderbar, wenn es gelingt, sich selbst und auch den Zuschauer in ein historische Epoche zurückzuversetzen.

Auch Kostüm und Maske tragen dazu bei, sich in eine bestimmte Zeit zurück- zuversetzen. Was empfinden Sie, wenn Sie in Kostüm und Maske in den Spiegel schauen?
Definitiv machen Kleider Leute. Das ist nicht nur bei uns Frauen so, sondern vor allem auch bei Männern. In „Die Hebamme II“ waren deren Kostüme noch viel aufwendiger als die der weiblichen Darstellerinnen, weil sie aus viel mehr Teilen bestanden. Kollegen, die morgens in der Jogginghose zum Set kamen, nahmen in ihren historischen Anzügen eine ganz andere Haltung ein.

Haben Sie zur Vorbereitung viel über diese Zeit recherchiert?
Ja, vor allem zum Thema Medizinhistorie. Wir hatten auch eine tolle Fachberaterin am Set, die uns die Geschichte der Geräte und ihre Handhabung sehr gut erklärte, um nicht typische Anfängerfehler zu machen, wie z.B. das Skalpell falsch zu halten. Außerdem habe ich in der Vorbereitung viele Schweinebäuche zusammengenäht, denn auch hier sollte natürlich alles echt aussehen: Eine kleine Wunde näht man zum Beispiel mit einer Einzelnaht, größere Wunden mit einer fortlaufenden Naht und wenn jemand schon mausetot ist, wendet man eine Sacknaht an, die bei mir wohl sehr schön aussieht. Unsere Beraterin jedenfalls meinte, bei mir würden nie Narben zurückbleiben. (lacht)

Als eine der ersten Frauen überhaupt darf Gesa an der Universität Wien Vorlesungen besuchen. Wie beurteilen Sie die Rolle der Frau zu dieser Zeit?
Zu dieser Zeit existierte ja noch das traditionelle Rollenbild: Die Männer gingen arbeiten, um die Familie zu ernähren, die Frauen blieben zuhause bei den Kindern. Gesa muss sich behaupten: Sie ist eine Frau mit einer mutigen Stimme, die diese auch erhebt und für ihr Recht kämpft.

Eine große Ausnahme für diese Zeit?
Eigentlich fing es hundert Jahre vorher mit Dorothea von Erxleben an, die ja wirklich die erste weibliche Studentin war. Sie studierte in Heidelberg und München. Ihre Geschichte war unsere historische Vorlage. Gesa beruft sich bei ihrem Vorstellungsgespräch bei Professor Gottschalk ebenfalls auf sie.

Der zweite Teil ist noch blutiger als der erste. Können Sie Blut sehen?
Ja, ich kann mein eigenes Blut sehen und Filmblut sowieso. Mit echten Blutlachen habe ich Gott sei Dank keine Erfahrung

Die Zeit um 1810 ist auch der Beginn alternativen Heilmethoden. Wie stehen Sie zur Schulmedizin bzw. zur Alternativmedizin?
Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt die Schulmedizin mit gutem Grund, da manchmal die Alternativmedizin nicht wirklich ausreicht. Wer seinen Körper kennt und auf ihn hört, weiß, was er braucht. Vieles kann man mit Naturmitteln heilen, aber auch nicht alles.

Wollten Sie schon immer Schauspielerin werden?
Ich hatte mir nie vorgenommen, Schauspielerin zu werden, irgendwann war das einfach so. Ich habe mit acht Jahren schon Theater gespielt, die ersten Filmangebote kamen dann mit elf. Es war ein Hobby neben der Schule. Richtig bewusst wurde mir erst mit „Türkisch für Anfänger“, dass ich wirklich Schauspielerin werden will. Ganz früher wollte ich Gerichtsmedizinerin werden, die ich ja jetzt auch spielen kann.

Für Ihre Rolle als „Die Pilgerin“ haben Sie sich damals die Haare abschneiden lassen. Wie weit würden Sie für eine gute Rolle gehen?
Alles, was äußerlich veränderlich ist, sehe ich nicht als Problem. Überhaupt kein Fan bin ich bei allem, was die Gesundheit beansprucht: zunehmen oder abnehmen zum Beispiel – da gibt’s auch genug andere Tricks. Keine Rolle ist es wert, seine eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Montag, 14. Dezember 2015

Freitag, 11. Dezember 2015