Donnerstag, 30. April 2015

Superschlank trotz Fast Food! (Bunte)

Beneidenswert: Josefine Preuß kann essen, was sie will, und hat trotzdem ein elfengleiches Figürchen. Das hält sie vom Magerwahn.
Das würden wir doch alle gerne von uns behaupten, oder? Josefine Preuß (29) knackte beim Interview in Berlin lustvoll den Schokomantel ihres Eis am Stiel und gab ganz unverblümt zu: „Ich kann essen, was ich will“. Trotzdem ist die Schauspielerin superschlank und zierlich. Dieser tolle Body ist aktuell auch in den Fotos zu bewundern, die Starfotografin Ellen von Unwerth (61) für die neue Magnum-Kampagne „Moments in Pink & Black“ geschossen hat. Sexy!

BUNTE.de: So haben wir Josefine Preuß ja noch nie gesehen. War es schwer für dich, so freizügig zu posieren?
Josefine Preuß: Ich durfte mich noch nie so zeigen. Was Ellen von Unwerth und ihr Team da rausgeholt haben, ist der Hammer. Ich erkenne mich auf vielen Fotos nicht wieder und das nehme ich als Kompliment. Ich musste mich kein bisschen überwinden. Ellen ist der Wahnsinn, das war ein super Zusammenspiel. Ich konnte mich absolut fallen lassen.

Die Fotos sind ziemlich erotisch, gibt es für dich da eine Grenze?
Bei den Fotos, sieht man ja nichts. Sie sind total ästhetisch. Aber es gibt eine Grenze. Ich würde niemals Nacktfotos machen, nie im Leben. Außer die macht Ellen von Unwerth (lacht).

Du könntest es dir leisten. Wie schaffst du es, so eine Topfigur zu haben?
Man darf sich da nicht immer so verrückt machen. Die Mädels, die Kalorien zählen, werden ja schon allein vom Angucken ein bisschen dicker. Man darf die Lust am Essen nicht vergessen.

Gehörst du etwa zu den Wunderwesen, die essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen?
Ja, ich kann wirklich essen, was ich will. Ich esse auch ungesund und zu komischen Zeiten. Teilweise komme ich nach einem langen Arbeitstag nach Hause und bestelle dann Pizza. Ich bin meinem Körper sehr dankbar, dass er mir das verzeiht. Das ist auch nicht gelogen. Es sind die Gene, meine Mama ist knapp über 50, hat zwei Kinder bekommen und sieht aus wie ich. Sie macht auch kaum Sport.

Viele Mädels sehen dich bestimmt als Vorbild, auch was deine Figur betrifft. Hast du eine Message, die du ihnen mitgeben möchtest?
Liebt euch selbst und euren Körper, dann strahlt ihr das auch aus. Eifert keinen falschen Idealen hinterher. Man kann eine Menge tun, zum Beispiel auf ein gepflegtes Äußeres achten, sich gut ernähren und Sport treiben, aber alles was drüber hinausgeht sollte man sich nicht antun. Ich will aber kein Vorbild sein.

Warum nicht?
Ich habe Probleme mit diesem Wort. Ich bin ja nicht so wie meine Rollen. Vielleicht bin ich für manche ein Vorbild, aber ich mag’s nicht sein. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten und wir haben alle unsere Leichen im Keller. Die, die sagen, dass sie perfekt sind, haben eh die größten Probleme. Keiner ist perfekt, jeder hat Macken. Das macht uns menschlich.

Welche Macken hast du?
Ich bin ungeduldig. Und wenn ich auf jemanden böse bin, fahre ich selten aus der Haut, sondern werde ignorant. Das ist eine ganz gefährliche Charaktereigenschaft. Das ist manchmal böser als auszusprechen, was einen stört. Ich knibbele außerdem an meiner Nagelhaut. Und ich habe einen ausgeprägten Putzfimmel.

Quelle: Bunte

Mal süß, mal sexy (News.at)

Die Schauspielerin warf sich beim Magnum-Shooting für Ellen von Unwerth von Pose
Josefine Preuß kennt man hauptsächlich als nettes Mädchen von nebenan. Die Starfotografin Ellen von Unwerth hat die 29-Jährige nun aber von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Für die neue Magnum-Kampagne "Moments in Pink & Black" gab sich die Schauspielerin mal süß, mal sexy. Die Bilder sind sehenswert und Josefine Preuß hat das Shooting sehr viel Spaß gemacht, wie sie im Gespräch mit News.at verrät.

Die Fotos der neuen Magnum-Kampagne "Moments in Pink & Black" wurden von Ellen von Unwerth geshootet. Die Bilder sind toll, aber man erkennt Sie teilweise gar nicht wieder.
Josefine Preuß: Super, nehme ich als Kompliment! Ich liebe es, das zu hören, denn ich habe ich mich selbst auch auf vielen gar nicht erkannt, als ich die Bilder zum ersten Mal gesehen habe. Umso toller, weil ich weiß, dass ich es bin und es Ellen von Unwerth Bilder sind.

Die Bilder sind großteils sehr sexy, war das von Anfang an die Intention?

Vor allem bei den Black Momenten spielen wir damit. Dieses Ladylike, bisschen Geheimnisvolle. Verführen, sich sexy fühlen, ein bisschen unnahbar geben… Das war geplant, aber die pinken Momente haben auch etwas Süßes, auf ihre verspielte, teils witzige Art. In der Kombi gehören die Bilder perfekt zusammen.
Das Schöne ist, wenn die Fantasie in den Köpfen stattfindet. Ellen hat so tolle, spontane Einfälle, dass man sich einfach fallen lassen kann, Spaß hat und mit der Kamera flirtet. Dadurch entstehen so tolle Bilder, das ist unglaublich. Die Frau hat einfach ein ganz genaues Auge für den richtigen Moment.

Spielte die Tatsache, dass Ellen von Unwerth eine Frau ist, beim Shooting eine Rolle? Konnten Sie sich dadurch eher fallen lassen als bei einem männlichen Fotografen?
Ich glaube ja. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt, ich habe mich aber auch auf das Shooting vorbereitet, indem ich mir Ellen von Unwerths "Revanche"-Bildbände gekauft habe, bei denen ich wusste, dass ihr Hauptmotiv Frauen sind. Einige Fotos waren süß, andere provokant. Sie hat einfach einen Blick für Frauen, sie mag Frauen, das sieht man den Bildern an. Für Ellen sind Frauen Schönheiten. Das sind wir auch, wir können ruhig sagen, dass wir das schönere Geschlecht sind. Natürlich hat es mir beim Shooting auch geholfen, dass sie selbst eine Frau ist, da man sich vielleicht ein paar Dinge mehr traut. Ich habe allerdings keinen Vergleich, da ich ein derartiges Fotoshooting noch nicht mit einem Mann hatte. Es kommt auch auf das Umfeld an und das ist bei Ellen einfach sehr, sehr professionell.

Würden Sie sich im passenden Umfeld auch für den Playboy ablichten lassen?
Nein, das kommt für mich nicht in Frage. Ich persönlich möchte mich nicht so präsentieren. Ich verstehe, wenn andere Prominente das machen. Wenn sie sich dazu entschieden haben und dazu stehen, ist das für mich völlig ok. Jeder nach seiner Façon.

In Film und Fernsehen sind Sie oftmals vor allem das "nette Mädchen von nebenan". Wie war es, sich nun von einer völlig anderen Seite zu zeigen?

Es war toll. Endlich durfte ich mich einmal so präsentieren. Diese Lady steckt doch in uns allen. Ich gehe jetzt auch auf die 30 zu und bin kein Teenager mehr. Privat fühle ich mich noch nicht ganz als Lady, aber umso schöner finde ich es, diese Facette von mir einmal zeigen zu dürfen.

Man kennt Sie vor allem aus Komödie. Sie haben in letzter Zeit aber auch ernsthaftere Rollen angenommen...
Ja, ich möchte mich so unterschiedlich wie möglich zeigen. Das Schönste für einen Darsteller ist, wenn sich keine Rolle gleicht oder doppelt. In den letzten Jahren durfte ich so viele unterschiedliche tolle Projekte machen. Ich drehe immer noch gerne Komödien, es ist die Königsdisziplin, Menschen zum Lachen zu bringen. Das ist etwas ganz ganz Tolles und auch schwer. Aber ich bin genauso dankbar, dass ich die Chance auf große, historische Mehrteiler, wie etwa dem "Adlon" bekommen habe. Das war ein ganz großer, wichtiger Schritt, damit mich die Leute auch mal anders und vor allem erwachsener wahrnehmen. Ich würde mich freuen, wenn das so weitergehen würde. Dann wäre ich wunschlos glücklich.

Wird es künftig auch wieder einmal eine Zusammenarbeit mit Elyas M'Barek geben, der ebenfalls schon für Magnum im Einsatz war?
Ich habe im Vorjahr den Kurzfilm gesehen und gedacht: Warum macht er das mit der Rosie (Huntington-Whiteley, Anm.) , da hätte er doch auch mich fragen können?! Da müssen wir Magnum fragen, warum es Rosie und nicht Josie wurde. Nein, ernsthaft, der Spot ist toll.
Eine Zusammenarbeit mit Elyas steht immer mal wieder im Raum, momentan dreht er aber gerade noch "Fuck ju Göthe 2", der glaube ich im September in die Kinos kommen soll. Aber dann müssen wir mal kucken. Ein zweiter Teil von "Türkisch für Anfänger" stand immer mal wieder im Raum. Bisher ist nichts geplant, aber wer weiß, was kommt.

Zurück zu Ellen von Unwerth. Sie hat auch Conchita Wurst für den Life Ball abgelichtet. Wie gefallen Ihnen die Bilder?

Ich bin ein riesiger Gustav Klimt Fan. Der Kuss ist einfach ein wunderschönes Bild. Auch Conchitas Plakat ist ganz toll. Natürlich auch die Botschaft darunter. Ich kenne Conchita leider nicht persönlich, würde ihr aber gerne mal begegnen, sie ist ein beeindruckender Mensch. Wir sind im 21. Jahrhundert! Ich finde es toll von Ellen, die Leute zum Denken anzuregen. Feminismus oder Frauenquote schön und gut, aber es sollte nie ums Geschlecht gehen, sondern um den Menschen an sich. Punkt.

Josefine Preuß empfiehlt:
Song: Zuletzt habe ich die Platte von Nana Mouskouri mit Quincy Jones neu entdeckt.
Buch: Schwimmen mit Elefanten von Yoko Ogawa
Film: Big Eyes von Tim Burton
Serie: Die Wiederholungen von Türkisch für Anfänger
Getränk: Hausgemachte Limonaden
Gericht: Tapas
Lokal: Mein Lieblings-Tapas-Restaurant. In Wien jedes Restaurant in dem es Paradeiser gibt.
App: Solitäre
Ein Kraftort: Meine Couch
Erlebnis: Eis essen beim Shooting mit Ellen von Unwerth
Reiseziel: Viele, die ganze Welt.

Mittwoch, 29. April 2015

Post von Josi


29.4.2015
Die Magnum - Bilder - Reise geht weiter.. Bis zum 3.Mai könnt ihr euch die Fotografien in der HO GALLERY in Wien (Wollzeile 17) anschauen.
Habt alle eine schöne Restwoche!








Samstag, 25. April 2015

Das sagt sie heute zum „Helene-Skandal“ (Bunte)

Ihr BAMBI-Kommentar zu Helene Fischers „Atemlos“ sorgte im November 2014 für einen waschechten „Shitstorm“. So denkt Josefine Preuß heute darüber ...

Wir erinnern uns zu gut an den BAMBI 2014. Josefine Preuß (29) räumte das goldene Reh in der Kategorie „Beste Schauspielerin national“ ab und konnte es kaum fassen. Im Freudentaumel kam ihr bei ihrer Dankesrede dann ein Satz aus, der kurz darauf große Wellen schlug und für einen waschechten Internet-Shitstorm sorgte. „Dann uns jetzt allen eine ganz tolle Aftershow-Party, und bitte wenn der Song ‚Atemlos’ kommt, dann bitte nur einmal und in der Version von Samu Haber, okay?“ – mit diesen Worten rief sie alle Helene-Fischer-Fans auf den Plan und die stänkerten im Netz gegen Josefine was das Zeug hielt.
Wir haben die Schauspielerin ein halbes Jahr später in Berlin zum Interview getroffen und nachgefragt, wie sie heute über den „Vorfall“ denkt.

Nach deinem BAMBI-Kommentar zu Helene Fischers „Atemlos“ hast du einen sogenannten „Shitstorm“ geerntet. Wie bist du damit umgegangen?
Ich konnte total gut damit umgehen. Entweder habe ich über die Reaktionen gelacht, oder sie brachten mich zum Nachdenken. Ich habe mich aber nicht beleidigt oder angegriffen gefühlt. Die Anonymität, die einem das Internet ermöglicht, macht es den Leuten so leicht, negative Kommentare abzugeben. Ich habe dann ja einen Kommentar dazu veröffentlicht, in dem ich mich entschuldige. Was mir allerdings wehgetan hat, war, dass sich Leute, die sich nicht kennen, unter diesem Posting richtig böse und unter der Gürtellinie anfeinden. Ich habe teilweise sehr junge User mit elf oder zwölf Jahren auf meiner Seite und möchte nicht, dass sie bestimmte Wörter in ihrem Vokabular haben.

Passt du durch den Vorfall jetzt besser auf, was du sagst – weil diese Anonymität im Netz eben sehr mächtig ist?
Leben und leben lassen. Wir reden immer von Meinungsfreiheit, aber ich bin so aufgewachsen: Wenn du nix Gutes zu sagen hast, dann sag lieber gar nix. Das kann man bestimmten Menschen aber nicht beibringen, deren Leben sich in ihrem Computer abspielt. Ich würde mich und meine Posts aber nicht von Anfang an zensieren, nur um allen zu gefallen. Wenn ich davor Angst hätte, könnte ich meine Seite auch dichtmachen.

Hat sich Helene bei dir gemeldet?
Nein. Ich kenne sie auch nur aus dem Fernsehen und von den Auftritten. Das Thema wurde so groß, dabei wollte ich einfach nur meinen BAMBI genießen. Als ich gesehen habe, was da im Netz los ist, bin ich aus allen Wolken gefallen. Aber ich bin mit der Sache absolut im Reinen (lacht).

Gab es Zeiten, in denen du mit so viel Kritik nicht so locker umgehen konntest?
Ich habe einen Job, bei dem man mit Kritik umgehen können muss. Das habe ich früh gelernt. Aber es muss immer sachlich bleiben.

Was könnte dich richtig treffen?
Es kommt drauf an, wie es an mich herangetragen wird. Der Ton macht die Musik. Es trifft mich, wenn jemand seine Kritik nicht freundlich, sondern aggressiv und unsachlich äußert.

Bereust du irgendwas in deiner Karriere?
Nein. Jede Entscheidung, bei der ich damals vielleicht dachte „Ob das jetzt so richtig war?“, hat sich im Nachhinein als absolut richtig entpuppt. Man muss machen, was man für richtig hält und später auch dazu stehen. Ich kann es nur nicht leiden, wenn heute jemand sagt, dass er etwas damals ja gar nicht so gemeint hatte. Das ist Unsinn. Man muss Rückgrat zeigen.

Das tut sie, indem sie die Sache mit dem BAMBI-Kommentar so locker sieht und sich nicht dafür schämt. Finden wir gut, nur Mut!
Übrigens, haben Sie die neuen heißen Fotos von Josefine gesehen? Die Schauspielerin ist das neue Testimonial von Magnum und wurde von Starfotografin Ellen von Unwerth (61) für die „Moments in Pink & Black“-Edition sexy in Szene gesetzt.
Quelle: Bunte

Duckface? Furchtbares Wort! (Gala)

Ellen von Unwerth
Süß und sexy - so hat Ellen von Unwerth die Schauspielerin Josefine Preuß für die Ausstellung "Moments in Pink & Black" von Magnum in Szene gesetzt. Gala.de traf die Top-Fotografin zum Interview

Naomi Campbell, Catherine Deneuve, Rihanna und Madonna - Ellen von Unwerth bekommt sie alle vor die Linse. Nicht einmal die allergrößte Diva würde es wagen, sie abzuwinken. Klar: Die 60-Jährige ist selbst ein Mega-Star. Schon seit 30 Jahren drückt sie auf den Auslöser, zählt unter den Fotografen schon lange zu den "Top of the Pops"!
Auch sie könnte eine Entourage als ständige Begleitung um sich scheuchen, Assistenten mit seltsamen Allüren um den Schlaf bringen, launenhafter als das April-Wetter sein. Von Unwerth ist nicht einen Hauch kapriziös, sondern wohltuend bodenständig. Das einzige, was abhebt, sind die weizenblonden Kringellocken, wenn sie herzlich lacht.
Als wir die Star-Fotografin zu einem Gespräch im Luxus-Hotel "Hotel de Rome" in Berlin treffen, wirkt sie leicht scheu. Und das ist keine künstliche Attitütide, es ist echt. Denn Ellen von Unwerth gibt nur wenige Interviews, ist so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt. Dennoch löst sie sich schnell aus ihrer Befangenheit - und verrät uns, was sie an Josefine Preuß sexy findet, welchen Star sie noch unbedingt shooten möchte und wie man auch als Durchschnittsfrau auf einem Foto gut aussehen kann.

Wie war das Shooting mit Josefine Preuß?
Sie war sehr aufregend und sehr überraschend. Ich war sehr überrascht, wie sie mitgemacht hat, wie sie sich verwandelt hat und wie lebendig sie war und was für eine unglaublich gute Schauspielerin sie ist – auch vor der Fotokamera, sie war wirklich toll.

Finden Sie sie sexy?
Ja, klar. Sehr. Auf eine sehr, kecke Art. Spritzig, berlinerisch, so wie man es sich vorstellt.

Welche Seite konnte Josefine besser verkörpern: verspielt oder sexy?
Sie konnte beides. Es war unglaublich. Erst sah sie aus wie eine kleine freche Göre, die rumgehüpft ist. Beim ersten Foto war sie gleich zwei Meter oben mit den Ballons. Und dann dachte ich: Was für ein süßes, freches Mädchen. Und: Wie machen wir das bloß jetzt mit der verführerischen Seite. Aber dann kam der rote Lippenstift drauf, die Augen wurden schwarz geschminkt, die schwarze Perücke auf den Kopf gesetzt und die sexy Klamotte angezogen. Und dann hat sie sich verwandelt. Ja, sie hat beides toll gemacht. Sie ist wirklich eine sehr gute Schauspielerin.
[...]
Quelle: Gala

Donnerstag, 23. April 2015

New York Festivals World’s Best TV & Film Awards 2015

Josefine Preuß hat mit dem Film "Die Pilgerin" (UFA Fiction GmbH) bei den New York Festivals World's Best TV & Film Awards 2015 die Silver World Medal in der Kategorie "Mini-Series" gewonnen.
Die Preisverleihung fand in der Nacht zum Mittwoch, 15. April 2015, in Las Vegas statt.

Dienstag, 21. April 2015

Lasst mal Männer Männer und Frauen Frauen sein (Die Welt)

Josefine Preuß zeigt sich auf Fotos von Ellen von Unwerth als Verführerin. Ein Klischee? Wir sollten weniger über Frauen-Bilder reden, meint die Schauspielerin – und mehr über Männer und Putzmittel.
Quelle: Die Welt

Hotel de Rome, Berlin. Josefine Preuß isst ein Eis am Stiel. Das passt ein bisschen zu perfekt, immerhin stand sie gerade für die Werbekampagne eines Eis-Herstellers vor der Kamera von Ellen von Unwerth. Die für ihre lasziven Aufnahmen bekannte Modefotografin hat die Schauspielerin in zwei weiblichen Facetten abgelichtet: als flirtendes Party-Girl in Pink und als coole Verführerin in Schwarz, passend zu zwei neuen Eissorten der Marke.
Preuß, die schon in der Serie "Türkisch für Anfänger", dem historischen Event-Film "Die Hebamme" und in der Hotel-Saga "Das Adlon" mitgespielt hat, nascht nicht aus PR-Gründen am Eis. Dafür isst sie viel zu viel davon, und hört auch nur deshalb damit auf, weil es ihr während des Gesprächs beinah vom Stiel schmilzt. Die 28-Jährige liebt nämlich nicht nur Eis, sie erzählt auch gern und viel. Von Frauen, die sich mal locker machen sollen. Von Männern, die ruhig wieder Mann sein dürfen. Und von ihren zwei großen Leidenschaften: Putzmittel und Handtaschen.

ICON: Guten Appetit! Möchten Sie erst einmal in Ruhe Ihr Eis aufessen?
Josefine Preuß: (Spricht mit vollem Mund) Nein, nein, ich bin multitaskingfähig.

ICON: Frauen können eben besser als Männer mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen – heißt es jedenfalls. Glauben Sie, dass es typisch weibliche Eigenschaften gibt?
Preuß: Gehen wir doch mal von einem Klischee aus: die Sache mit den Schuhen. Ich kenne Männer, die haben richtige Sneaker-Sammlungen. Und ich als Frau hab' überhaupt keinen Schuh-Tick. Vielleicht, weil ich so kleine Füße habe. Ich trage Größe 33 / 34.

ICON: Wie viele Paar Schuhe besitzen Sie denn?
Preuß: Nicht viele. Neun, mit Flip Flops und Hausschuhen. (Flüstert) Aber ich hab sehr viele Handtaschen.

ICON: So viele, dass sie schon einen eigenen Raum dafür brauchen?
Preuß: Ich habe ein halbes Ankleidezimmer, in der anderen Hälfte des Raumes ist mein Büro. Dort hängen an der Wand Handtaschen, im Schrank sind einige, in der Kommode auch, ein paar liegen auf dem Stuhl und an der Garderobe im Flur hängen auch noch welche. Wie viele das sind, weiß ich gar nicht, aber ich liebe alle meine Kinder. Ich sehe das als Kapitalanlage.

ICON: An welchem Handtaschen-Trend kommen wir diesen Sommer nicht vorbei?
Preuß: An Beuteltaschen. Ich finde es toll, wenn man sich die quer umhängt, so hat man die Hände frei. Da können Fransen dran sein, da können Knöpfe dran sein... Ich glaube, ich muss los. Taschen schauen.

ICON: Wussten Sie, dass sich in Handtaschen mehr Bakterien als auf einem Toilettensitz tummeln sollen? Das hat die Studie eines Hygieneartikel-Herstellers ergeben.
Preuß: Nicht bei mir! Ich mache meine Taschen mit einem Desinfektionstuch sauber, da sind ja immer Krümel drin.

ICON: Auch das eine angeblich typisch weibliche Angewohnheit: die Lust am Putzen.
Preuß: Das ist ein Klischee, das wirklich auf mich zutrifft. Ich putze gerne, ich würde dafür nie jemanden kommen lassen. Was ich ganz schlimm finde: Du hast gerade die Armaturen im Bad gemacht und dann kommt einer, wäscht sich die Hände und schüttelt das Wasser ab. Da krieg' ich die Krise. Aber so wurde ich eben erzogen: Meine Mama ist auch sehr reinlich.

ICON: Chaos hat bei Ihnen also gar keine Chance?
Preuß: Ich bin Steinbock, ich brauche es aufgeräumt. Ich ertrage auch mal Chaos. Aber nach zehn Minuten muss das T-Shirt vom Boden aufgehoben werden. Putzen ist aber auch Ausgleich nach einem stressigen Tag für mich. Es gibt so viele tolle Sachen! Ich habe jetzt einen Staubwedel, der Duft verströmt. Als ich den entdeckt habe, bin ich total ausgerastet.

ICON: Scannen Sie das Putzmittelregal im Drogeriemarkt oft nach interessanten Neuheiten?
Preuß: Ja, da bin ich öfter als in der Kosmetikabteilung. Es gibt zum Beispiel auch großartige Weichspüler. Meiner duftet nach Magnolie. Ich seh' schon, das wird ein Putz-Interview – ich liebe das!

ICON: Putzen scheint ja regelrechtes Hobby von Ihnen zu sein. Wie viel Zeit verbringen Sie denn damit?
Preuß: Mein Bad staubsauge ich täglich. Ansonsten putze ich einmal die Woche richtig gründlich. Das kann schon den ganzen Tag dauern. Dann mache ich mir zwischendurch einen Kaffee und genieße auch mal fünf Minuten den Anblick eines Raumes, mit dem ich fertig bin. Ich habe ja keinen Zeitdruck. Als nächstes stehen bei mir der Frühjahrsputz und die Fenster an.

ICON: Das klingt ganz so, als strebten Sie in Sachen Sauberkeit nach Perfektion. Eine meiner Kolleginnen hat gerade dafür plädiert, dass Frauen sich ruhig trauen sollen, hier und da perfektionistisch zu sein – auch, wenn das gemeinhin als Schwäche ausgelegt wird.
Preuß: Ich finde: Kein Mensch ist perfekt. Ich hab Ecken, ich hab Kanten und das ist wunderbar, weil es mich menschlich macht. Ich sage lieber, dass ich ausgeglichen bin, aber auch Fehler habe. Mein größter ist sicher die Ungeduld. Wenn mich jemand privat warten lässt, werde ich irre.

ICON: Wollen Sie nicht einmal in Ihrem Beruf immer besser und besser werden?
Preuß: Was heißt besser werden? Ich entwickle mich, privat und beruflich. Das Gürkchen aus "Türkisch für Anfänger" mag ich zum Beispiel nicht mehr sein. Deshalb war es toll, dass ich in "Adlon" mitspielen konnte, das war mein Türöffner für erwachsene Rollen in anderen Genres.

ICON: Gibt es denn eine Frau, die Sie bewundern und unbedingt einmal verkörpern wollen – also ein weibliches Vorbild?
Preuß: Nein, eigentlich nicht. Das Wort "Vorbild" finde ich aber auch ganz schwierig. Das heißt ja, man will so sein wie jemand anderes. Ich finde es toll, wenn Menschen etwas Unglaubliches schaffen und nach ihrer Überzeugung leben. Aber das muss keine Frau sein, das kann auch ein Mann sein. Wir reden immer so viel über Frauen, Gleichberechtigung und Feminismus – jetzt wird's mal wieder Zeit, dass sich die Männer ein bisschen emanzipieren.

ICON: Sagen Sie "Nein, danke" zum Feminismus?
Preuß: Überhaupt nicht. Aber wir leben im 21. Jahrhundert, haben eine Bundeskanzlerin und eine Verteidigungsministerin. Mehr Feminismus geht in Deutschland nicht, jetzt sollten wir die Männer mal wieder ran lassen. Dieses ganze Metrosexuelle, das nervt. Lasst mal Männer Männer und Frauen Frauen sein. Mit allem, was dazugehört.

ICON: Finden Sie es peinlich, wenn Männer besonderen Wert auf Styling legen?
Preuß: Mir ist wichtig, dass ein Mann gepflegt wirkt. Was mich stört, sind rasierte Beine oder eine rasierte Brust. Ey, das ist das Zeichen, dass ihr Männer seid!

ICON: Auch die Fotos von Ellen von Unwerth spielen mit Mann-Frau-Klischees. Auf einem Bild tanzen Sie mit einem Staubwedel durch die Gegend.
Preuß: Ellen von Unwerth hätte auf jeden Fall auch einen Mann mit Staubwedel abgelichtet. Die Frau ist wirklich eine der besten Fotografinnen, die ich kenne. Und es geht in der Strecke nicht um Klischees, sondern darum, dass man in jeder Lebenslage Spaß haben kann.

ICON: Vieles locker sehen, Spaß haben – haben Sie noch mehr Tipps für Frauen?
Preuß: Liebt euch selber und strahlt das aus! Schenkt den Menschen öfter mal ein Lächeln! Und gerade im Sommer: Scheißt auf Kalorien! Geht raus und genießt die Sonne.

Freitag, 17. April 2015

Playboy? Kommt für mich überhaupt nicht in Frage! (Express)

„Türkisch für Anfänger“-Star
Von

Bekannt wurde sie als rotzfreche Göre Lena in der Kult-Serie „Türkisch für Anfänger“: Josefine Preuß (29). Doch die Wahl-Berlinerin kann auch sexy-verführerisch. 
Deutschlands erfolgreichste Erotik-Fotografin Ellen von Unwerth (60) lichtete Josefine für die neue Magnum- Eis-Kampagne ab. Wir sprachen mit Josefine über die elf heiß-kalten Fotos.

Bei welchen Gelegenheiten kann man am besten Eis essen?
Eis essen geht bei mir immer und überall.. Gerade im Sommer ist es eine leckere Abkühlung und Erfrischung. Und wenn es draußen zu kalt dafür wird, geht Eis essen auch jederzeit drinnen, ob im Kino oder zu Hause bei einem Fernsehabend!

Schon mal versucht, Liebeskummer mit einer Riesenportion Eis zu bekämpfen? (Wenn ja, hat es funktioniert?)
Hatten wir nicht schon alle mal diesen 'Bridget Jones'-Moment..?
Liebesschnulze rein, tonnenweise Eis essen und sich dem Liebeskummer komplett hingeben.., und dann ist auch wieder gut.

Hatten Sie persönlich mal eine Pinke Phase, in der Sie nur in rosaroten Klamotten rumgelaufen sind?
Meinst du die Prinzessinnen-Phase als Kind? Nein, die gab es bei mir nie..
Aber wenn ein Girls-Abend ansteht, man sich zusammen aufbrezelt und dann in die Nacht stürmt, kann es schon sehr „pinkig“ werden.., wild, laut und schrill ;-)!

Welches war die schwärzeste Phase in Ihrem Leben? (Und warum?)
Eine richtig schwarze Phase hatte ich auch noch nie, zum Glück. Ich lache viel und gerne, möchte das dies auch alle Menschen in meinem Umfeld machen. Ich genieße den Moment und hoffentlich das mein ganzen Leben. Schwarz muss ja auch nicht negativ besetzt sein - wenn damit Eleganz und Glamour gemeint sind, dann habe ich da nix dagegen.

Wie war die Zusammenarbeit mit Ellen von Unwerth?
Ellen von Unwerth ist eine der bekanntesten Fotografinnen der Gegenwart. Zur Vorbereitung auf das Shooting habe ich mir ihre Bildbände gekauft und war mir sicher, das ich bei ihr sehr gut aufgehoben bin. Ihren Fotografien sind sehr stilvoll, ästhetisch, mal wild, mal sanft..
Wir hatten einen grandiosen und wirklich sehr produktiven Shooting Tag in Paris. Ellen schafft eine sehr professionelle Atmosphäre, verbreitet tolle Laune und arbeitet immer mit Leidenschaft und sie hat ein ganz wunderbares Team um sich herum.. Durch die Kostüme und durch das Make-up fiel es mir so einfach mich in die unterschiedlichsten Rollen zu begeben. Man sieht diesen Bildern einfach an das wir unglaublich viel Spaß hatten, ich finde sie ganz toll.

Hat Ellen auch etwas von Ihnen verlangt, das Sie nicht umsetzen konnten?
Unser Zusammenspiel war fantastisch. Wir mussten uns nicht wirklich viel absprechen, vieles lief fast wie von selbst.. Ellen hat sehr gute Ideen, man lässt sich gerne bei ihr fallen.., im wahrsten Sinne des Wortes, denn das kopfüber-auf-der-Schaukel- Motiv hatte ich sehr spontan angeboten ;-).

Sind Sie privat auch schon mal mit Perücke auf die Straße gegangen? (Wenn ja, zu welchem Anlass?)
Noch nie.. 

Wie sind sie damit umgegangen, dass Sie teilweise „oben ohne“ fotografiert wurden?
Oben ohne? Man sieht doch gar nichts.. Das Bild entstand sehr spontan, im gleichen Deko-Motiv wollte Ellen noch ein anderes Oberteil ausprobieren. Also war ich kurz Oberteil-frei. Wir fanden beide das dies sehr süß aussehen könnte, umso schöner das dieses Foto als einer der Pink-Motive ausgesucht wurde!

Können Sie sich vorstellen, sich auch mal ganz nackt für den „Playboy“ ablichten zu lassen?
Nein, das kommt für mich überhaupt nicht in Frage.

Sie sind gerade 29 Jahre alt geworden. Gibt es einen Wunsch, den Sie sich unbedingt bis zu Ihrem 30. Geburtstag erfüllen wollen? (Wenn ja, welchen?)
Wenn alles so läuft wie bisher, ich meine allerliebsten Menschen um mich herum habe, ich arbeiten darf, die Welt bereisen kann.., dann bin ich wunschlos glücklich, egal in welchem Alter.

So heiß, da schmilzt das Eis (Bild)

Sexy blinzeln? Kann ich nicht! (Gala)

Jetzt wird's heiß! Josefine Preuß ließ sich für Magnum von Ellen von Unwerth verführerisch in Szene setzen. Gala.de traf die Schauspielerin zum Interview
Sie sitzt auf einem Hocker, hat die Beine leicht gespreizt. Sie trägt Perlonstrümpfe, die bis zur Mitte des Oberschenkels reichen, beugt sich vor, überkreuzt ihre Arme unter ihren Brüsten, die im Fokus stehen. Dazu der laszive Gesichtsausdruck. Dunkle Lippen, verrauchtes Augenmakeup - und ein zarter Schleier, der ihrem Gesicht noch mehr Geheimnisvolles verleiht.
Wer ist bloß diese verführerische Diva? Josefine Preuß. Die stürmische, impulsive "Lotta" aus der ZDF-"Lotta"-Reihe. Die kecke "Lena" aus "Türkisch für Anfänger". Ganz genau die! Was für eine Verwandlung.
Die 29-jährige Schauspielerin wurde von Starfotografin Ellen von Unwerth für die Kampagne "Moments in Pink & Black" von Magnum in Szene gesetzt. Zwei neue Eissorten sollen so an den Mann und die Frau gebracht werden. Dafür legt sich die sympathische Berlinerin gehörig ins, ähm, aus dem Zeug! Mal frech und fröhlich, mal verrucht und verführerisch. Nun werden die Werke in Berlin ausgestellt.
Gala.de war bei der Eröffnung der Vernissage in Berlin dabei und sprach mit Josefine Preuß über ihr siedend-heißes Shooting - und auch, womit Männer bei ihr punkten können und wie die Zusammenarbeit mit Super-Fotografin Ellen von Unwerth war.

Sie stellen auf den Fotos eine ganz andere Persönlichkeit dar – und sind richtig, richtig heiß! Ist das ein Imagewandel, den Sie wollen?
Ein Imagewandel, der mir die Chance gibt, mich endlich mal zu präsentieren. Ich werde immer noch als Darstellerin für jüngere Rollen besetzt. Das hatte sich durch „Adlon“ schon ein wenig geändert. Das war sehr ladylike und die Rolle ging bis 55 Jahre. Aber ich werde in Filmproduktionen nie so toll aussehen, wie auf den Fotos.

Und zufrieden mit dem Ergebnis?
Ja, total! Ich erkenne mich auf vielen Fotos nicht wieder und ich nehme das wirklich als Kompliment, weil ich so noch nie präsentiert wurde. Die Bilder gucke ich mir mit 70 Jahren an und denk dann: Wow, heiße Schnitte!

Welches ist Ihr Lieblingsbild?
Das ist mein Lieblingsmotiv! (Josefine Preuß zeigt auf ein pinkes Motiv, auf dem sie oben ohne abgebildet ist)
Das ist entstanden, weil ich mich schnell umziehen sollte. Ellen und ich fanden, dass es ganz süß war - umso schöner ist es, dass es in der Auswahl ist.
Und das hier! das hat was von einem Modecover. Das ist zwischen Film Noir, 20er Jahre und Stummfilmstar. Ich liiiiebe das. (Josefine Preuß zeigt ein schwarzes Motiv, auf sem sie einen schwarzen Schleier vor dem Gesicht trägt und ein Rabe im Hintergrund zu sehen ist)

Ah, das heißt, Sie bevorzugen eher die schwarze, verruchte Seite?
Nein, das kann man nicht so sagen. Die Black-Momente sind verführerisch, sexy, ladylike, geheimnisvoll. Und die Pink-Momente sind genau das Gegenteil: verspielt, wild, freundlich, lebensfroh. Die gehören zusammen, aber die muss man trotzdem für sich betrachten. Ich könnte jetzt nicht sagen, was ich schöner finde.

Hatten Sie Hemmungen bei dem Shooting? Das sind ja schon sehr erotische Aufnahmen.
Ellen hat das perfekte Umfeld geschaffen. Sie war sehr freundlich, hat ein großartiges Team, alle wissen genau, was sie zu tun haben. Der Tag ging sehr, sehr schnell rum. Wir haben viel mehr Motive geschossen, als geplant, weil’s einfach so gut lief. Wenn ein professionelles Arbeitsklima geschaffen wird, und man sich wohlfühlt, habe ich überhaupt keine Hemmungen - weder beim Drehen noch beim Shooting. Wichtig ist immer, wie ich mich fühle.

Sie zeigen sich ja auch oben ohne – gewagt!
Alle sagen immer oben ohne, aber man sieht ja nichts. Gerade Fantasie findet ja im Kopf statt und ist reizvoller als wenn man gleich alles direkt sieht. Wenn ich mich nicht wohlgefühlt hätte, dann hätte ich es auch nicht gemacht. Ich hätte auch sagen können: Bitte nehmt dieses Motiv nicht, aber es ist eines der süßesten Bilder.

Würden Sie sich für ein Magazin auch komplett ausziehen? Nein, niemals! Punkt. Ausrufezeichen. Doppelt unterstrichen. Ich hatte natürlich in Filmen schon Nacktszenen, aber das sind Rollen. Beim „Playboy“ würde ich mich als Privatperson präsentieren. Die Bilder dort sind zwar nicht sexistisch, sondern ästhetisch, aber ich würde mich nicht so präsentieren.

Wie war es für Sie, zu erfahren, dass Sie von Ellen von Unwerth fotografiert werden?
Wow! Die erste Reaktion war einfach nur wow! Magnum und Ellen von Unwerth – das ist eine Kombi, da braucht man nicht lange überlegen. Perfekt! Ellen war mir natürlich ein Begriff. Sie ist eine der wichtigsten, tollsten Fotografinnen unserer Zeit. Ich habe mir zur Vorbereitung ihre Revenge-Bildbänder geholt und wusste einfach, wie sie da Frauen ablichtet. In welchen Positionen: Du siehst den Bildern an, dass sie von einer Frau geschossen wurden. Ich wusste, dass ich mich bei Ellen fallen lassen kann und in guten Händen bin. Ich muss wirklich ihr ganzes Team loben, ich habe mich noch nie so gesehen. Ich bin echt erstaunt, wie ich so aussehen kann mit Haaren und Make-up.

Vielleicht kommen ja jetzt noch Rollenangebote, die in ganz andere Richtungen als „keckes Mädchen“ gehen.
Ich hoffe! Jetzt wissen alle, wie ich aussehen kann. Das kann man jetzt als Bewerbungsfotos losschicken, da muss ich nur Magnum fragen.

Wann fühlen Sie sich eigentlich persönlich selbst sexy?
Das ist eine innere Einstellung. Wir Frauen kennen ja alle solche Tage, an denen wir uns definitiv nicht sexy fühlen. Dann gibt es manchmal auch Red-Carpet-Events, Filmpremieren, Verleihungen, wo man auch zurecht gemacht wird. Ich kann mich selbst nicht so gut zurechtmachen. Privat schminke ich mich auch nicht arg, im Gegenteil. Es ist privat ganz schön, auch mal Luft an die Haut zu lassen. Ich bin auch kein eitler Mensch, aber genieße die Momente, mich als Lady zu präsentieren und so aussehen, aber so sitze ich natürlich nicht zuhause und wache auch nicht morgens so auf.

Ach was…
Schön wäre es: Schranktür öffnen, Styling-Team raus. Nein, leider nicht..

Mögen Sie sich ungeschminkt eher weniger?
Doch, ich fühle mich wohl. Ich bin mit mir im Reinen, alles wunderbar. Gibt bei mir auch die beiden Seiten, wo ich mich stärker wohler fühle als an anderen Tagen.

Was finden Sie an Frauen attraktiv?
Immer die Ausstrahlung, man sieht einer Frau an, wenn sie sich wohl in ihrer Haut fühlt. Das ist auch eher so ein Glanz in den Augen, der sie sexy macht. Manchmal auch das bisschen Geheimnisvolle, das Verführerische, wenn sie so tun, als wenn sie unnahbar wären. Tolle Körper! Es wird jetzt Sommer, also zeigt wieder mehr Bein, zeigt Haut, lacht, und tragt einen pinken knalligen Lippenstift auf.

Das perfekte Gesicht und das perfekte Make-up bedeuten also nicht unbedingt Attraktivität?
Nein, ich finde immer: Sexy bist du, wenn du es auch ausstrahlst!

Und wie sieht’s bei der männlichen Spezies aus - wo liegt da Ihr Fokus?
Es ist genauso - wenn er gepflegt ist, gute Laune hat. Man merkt, die innere Haltung ist das Wichtigste, das macht einen Menschen sexy.

Auf einigen Fotos geben Sie die Verführerin. Ist das auch eine persönliche Seite von Ihnen?
Ich lasse mich gern verführen. Ich glaub, ich selbst bin für das Verführen nicht so geeignet. ich finde, da kann eine Frau auch eine Frau bleiben. Da mag ich schon die klassische Rollenverteilung: Der Mann macht den ersten Schritt. Und wie kann man mich verführen? Zum Eis essen einladen und einen guten Humor muss er haben. Humor ist die halbe Miete.

Sie lassen sich also nicht mit teuren Geschenken und Restaurantbesuchen blenden...
Nein, ein Mann soll keine Storys erfinden, plakativ zeigen, was er hat. Die ersten Kennenlernen dienen sowieso dem gegenseitigen Abtasten. Wenn da jemand unehrlich ist, dann merkt man das als Frau ganz, ganz schnell. Ein Mann soll einfach nur natürlich sein und mich bitte zum Lachen bringen. Das ist das A und O. Ich lache so gerne und viel.

Wenn Sie ein Mann interessiert, wie flirten Sie ihn an?
Ich kann nicht flirten. Im Drehbuch steht ab und an: Sie flirtet ihn verführerisch an. Soll ich dir mal zeigen, wie das bei mir aussieht. Ich krieg es nicht hin. So viele Leute wollten mir das schon beibringen. Das sieht bei mir einfach ulkig aus. Wenn ich so flirten würde, dann wird’s definitiv nix. Aber ich werde gerne angeflirtet.

Und wenn Sie angeflirtet werden, gehen Sie dann drauf ein oder drehen sich schüchtern weg?
Nein, schüchtern bin ich gar nicht.

Sie wirken tatsächlich sehr offen, aber mal ehrlich: Wenn es um die Liebe geht, werden auch selbstsichere Menschen auf einmal sehr unsicher.
Nein, das bin ich nicht. Im Gegenteil: Ich finde es ganz süß, wenn die Männer etwas schüchtern sind. Am Anfang natürlich. Danach wäre es natürlich schön, wenn sie aus sich rauskommen. Für mich entscheidet sich in den ersten Minuten, ob es noch einen zweiten Drink gibt.

Die Fotoausstellung kann mit elf Fotografien noch bis Sonntag, 19. April kostenlos im 'me Collectors Room Berlin' besichtigt werden. 
Quelle: Gala

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Fotos: Copyright by Magnum / Ellen von Unwerth
Star-Fotografin Ellen von Unwerth und Schauspielerin Josefine Preuß zeigen euch ihre Pink & Black Momente. Die Fotos sind bis Sonntag kostenlos in der Galerie me Collectors Room in Berlin Mitte zu sehen.

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