Montag, 30. September 2013

Statement Express

Josefine Preuß (27): Mit „Türkisch für Anfänger“ wurde sie bekannt, durch die Hauptrolle in „Das Adlon“ (Favorit als „bester Mehrteiler“) groß. Warum werden alle ihre Filme zu Quoten-Knallern? Josefine zum EXPRESS: „Vielleicht, weil ich sie nicht für die Quote mache...“ Klingt logisch!

Quelle: Express

Freitag, 27. September 2013

Post von Josi

27.9.13

Wir drehen "Die Hebamme", nach dem Roman von Kerstin Cantz.. Nur das keine Verwirrung herrscht ;-) ...


Dank Oliver Berben und Hannu Salonen dürfen Vladimir und ich endlich mal zusammen drehen..
Lieben Gruß vom "Hebamme"-Set.


 

Dienstag, 24. September 2013

Verleihung "Goldene Henne 2013"

Josefine Preuß ist im Bereich Schauspiel für die GOLDENE HENNE nominiert. Am Mittwoch, 25.9.2013 wird dieser Preis verlieren, im MDR & RBB gibt es um 20:15 Uhr eine Liveübertragung der Verleihung. Via SocialTV kann man auch per Livestream beim roten Teppich und bei der After-Show-Party dabei sein.

Montag, 23. September 2013

Clips rund um "Lost Place"

Josi über 3D












Interview (Nautilus)

In der Zeitschrift Nautilus - Abenteuer & Phantastik ist in der Ausgabe 115 (Oktober 2013) ein Bericht über den Film "Lost Place" erschienen. U.a. auch mit einem Interview mit Josefine Preuß:



Sonntag, 22. September 2013

Nominierung Deutscher Fernsehpreis 2013

"Das Adlon. Eine Familiensaga" ist als bester Mehrteiler für den Deutschen Fernsehpreis 2013 nominiert. Die Verleihung findet am Mittwoch, dem 2. Oktober 2013 im Kölner Coloneum statt. SAT.1 hat turnusgemäß die Federführung für die Gala-Feierlichkeiten übernommen und strahlt die Gala am 4. Oktober 2013 ab 22.15 Uhr aus.

Freitag, 20. September 2013

Interview (Die Welt)

Tödlicher Technikhorror
Der hochmoderne 3D-Film "Lost Place" schockt mit Sound und Strahlen

Eine moderne Schnitzeljagd ("Geocaching"), ein unheimliches Ruinengelände und mittendrin vier ahnungslose Jugendliche, die plötzlich einer zerstörerischen Strahlenbedrohung ausgesetzt sind. Der deutsche Horrorstreifen "Lost Place" ist seit Donnerstag in den Kinos. Katharina Weiß und Nils Mertens sprachen u.a. mit Josefine Preuß über modernste Drehtechnik und den Freitod im Film.

Die Welt:
Ist das Drehen in 3D für die Schauspieler ein großer Unterschied?
Preuß:
Viele Filme werden normal gedreht und dann erst in der Postproduktion 3D gemacht. Wir haben gleich in 3D gedreht, das war eine gute Lehre. Es ist ein unglaublicher Aufwand, eine Szene dauert Stunden. Die Kamera ist ein Riesengerät. Normalerweise kann man die Kamera nach den Schauspielern ausrichten. Das ist in 3D nicht möglich, allein die kleinste Abweichung führt zu Unschärfe.

Wie fühlt sich das Arbeiten vor dem sogenannten Green-screen an?
Preuß:
Man braucht eine gute Vorstellungskraft, grüne und blaue Leinwände vergisst man dann schnell. Aber am Anfang ist es natürlich erst mal seltsam, wenn man mit nichts spielt.

Was ist vom Dreh zu "Lost Place" in Erinnerung geblieben?
Preuß:
Ich kenne meine Kollegen ja schon länger, das war ein sehr witziger, familiärer Dreh.

Frau Preuß, Sie spielen ein junges Mädchen, das von einem schrecklichen Schicksal ereilt wird. Was hat Sie an der Rolle gereizt?
Preuß:
Ich habe noch nie jemanden gespielt, der sich für den Freitod entscheidet. Ich wollte wissen, wann für diese Person der Abschied kommt, und warum. Gerade bei so dicht gezeichneten Rollen, die mit wenig Text angelegt sind, will ich mir trotzdem ausmalen, warum man so handelt. Meine Figur ist plötzlich innerlich von Strahlung zerfressen und spürt für sich die Gewissheit: Fuck, wir kommen hier nicht mehr raus.

Sie haben ja beide schon sehr früh Ihre Berufung für die Filmkunst gefunden. Woran merkt man, dass man sich in seinem Tun sicher sein kann?
Preuß:
Wenn man aufwacht und sich darauf freut, arbeiten zu können. Ich glaube, dass ist das Gefühl. Gerade nach "Adlon" mache ich mir auch überhaupt keine Sorgen mehr, ewig der deflorierte Teenager im deutschen Fernsehen zu bleiben. Ich gehe mit großen Schritten auf die 30 zu, meine Rollen wachsen mit mir – und ich freue mich auf kommende Projekte, wie zum Beispiel "Die Pilgerin", eine ZDF Produktion unter der Regie von Philipp Kadelbach.

Quelle: Die Welt

Premierenfotos Lost Place



















mit Fan bibi_bochert
Quelle: AEDT

>>> weitere Fotos

Mittwoch, 18. September 2013

Interview (Gamestar)

Bericht Pressetermin (annimiles)

Die Geocacherin annimiles war beim Pressetermin von Lost Place anwesend und schreibt darüber in ihrem Blog.
Hier ein Auszug mit den Infos über Josefine Preuß.

Thorsten Klein, François Goeske, Josefine Preuß und Pit Bukowski waren an diesem Tag wirklich super entspannt. Keine Spur von Eitelkeiten, Arroganz oder Diven-Gehabe.
Josefine Preuß und Pit Bukowski sind im Film sozusagen “Supporting Acts” – die Hauptgeschichte dreht sich um François Goeske und Jytte-Merle Böhrnsen. Josi und Pit sind in Ihren Filmrollen in der Geschichte um den Geocache nur “Mitläufer” bzw. Muggels, die Zeit mit Ihren besten Freunden verbringen möchten. Daher haben Sie sich auch im Vorfeld des Films nicht näher mit dem Thema auseinander gesetzt – und halten es nach wie vor so.

Josefine Preuß über Geocaching:
“Ich hab davon schon gehört, moderne Schnitzeljagd, halte das da aber so wie meine Rolle, bin da überhaupt nicht interessiert und hab eigentlich auch auf Grund dessen, dass die Rolle gar nichts darüber weiß und auch negativ darüber denkt, hab ich mich erst gar nicht reingelesen. [...] Da bin ich wie Jessi und denkt mir ‘What? Druch’n Wald stampfen? In Hot Pants?’ Machmal ist es gut als Figur nicht alles genau zu wissen. Gut ist immer, wenn es von der Rolle weit weg ist, es auch privat von sich während der Drehzeit weit weg zu lassen.”


Die Figur Jessi, die von Josefine Preuß gespielt wird, ist als Supporting Role dazu da die neuen Setups einzuführen und die weitere Geschichte zu gestalten und voranzutreiben. Sie liebt es sich zu verändern und quietscht im Interview vor Freude, als sie auf die Aufwände Maske angesprochen wird, die ihr im Film verpasst wird.

Josefine Preuß über ihre Filmrolle Jessi:
“Jessi ist erstmal ein sehr oberflächlich erzählter Charakter – mit dem Abi fertig, sich ihres Äußeren sehr bewusst und legt viel Wert auf ihr Äußeres. [...] Ich suche in Rollen immer bestimmte Momente, die mich schon beim Lesen packen, die ich spielen will. Und wie spielt man einen Menschen, der sich in einer ausweglosen Situation befindet?”

Josefine Preuß über 3D:
“Die Kamera hat einen festen Punkt und man wird gestaged. Man kann nicht in der dritten Reihe hinten in der Unschärfe stehen und popeln. Nein, die dritte Dimension ist wirklich scharf. Das war ein riiiiesen Aufwand. Das hab ich noch nie gesehen.”

Dienstag, 17. September 2013

Video-Interview (Starflash)

Eine große Klassenfahrt (Gala)

In ihrem neuen Kinofilm "Lost Place" begibt sich die Schauspielerin Josefine Preuß auf eine lebensgefährliche Schatzsuche. Mit "Gala.de" hat sie über den Spaß am Set, das Handy-Verbot in ihrem Schlafzimmer und ihre Vorliebe für Großstädte gesprochen

Sie ist gefragt, wie nur wenige deutsche Schauspielerinnen. Mit Filmen wie "Rubinrot", "Das Adlon. Eine Familiensaga", oder "Lotta & die frohe Zukunft" könnte es für Josefine Preuß nicht besser laufen. "Urlaub ist vorerst nicht in Sicht", scherzt die Bambi-Gewinnerin, die bis Ende des Jahres für drei verschiedene Filmprojekte vor der Kamera steht.

Auch auf der Leinwand ist sie wieder zu sehen: Ab dem 19. September 2013 läuft ihr 3D-Mystery-Thriller "Lost Place". Das Kinodebüt von Kurzfilmautor Thorsten Klein erzählt von den Gefahren moderner Technik, irdischen Existenzängsten und Grenzerfahrungen. Trotz dieser ernsten Thematik kam der Spaß bei den Dreharbeiten nicht zu kurz. "Die Stimmung war wie bei einer riesengroßen Klassenfahrt", schwärmte Josefine Preuß. Grund genug, um mehr über den Film, die Dreharbeiten und die persönlichen Erfahrungen der Schauspielerin zu erfahren. Mit neuer Kurzhaarfrisur und gewohntem Lächeln traf sich die 27-Jährige mit "Gala.de" zum Interview in einem Hotel in Hamburgs Innenstadt.

Für "Lost Place" standest Du mit Jungschauspielern wie François Göske ("Französisch für Anfänger"), Jytte-Merle Böhrnsen ("Kokowääh 2") und Pit Bukowski ("Großstadtklein") vor der Kamera. Wie war die Stimmung am Set?
Einfach toll. Das ganze Team war ja überdurchschnittlich jung. Wir waren alles Leute, die unglaublich Bock auf den Film hatten und das hat man auch gemerkt. Wir haben neben der Arbeit nicht vergessen, dass man auch Spaß haben kann. Es war einfach eine schöne Zeit und ein tolles Team. Wir stehen bis heute teilweise noch miteinander in Kontakt.

Was hat Dich am Drehbuch von "Lost Place" überzeugt?
Ich habe das Drehbuch bekommen und war hellauf begeistert. Dafür gibt es vor allem drei Gründe: Erstens hatte ich einen Genrefilm zuvor noch nie gemacht, es war somit mal etwas völlig anderes für mich. Zweitens bin ich generell ein Unterstützter von Debütfilmen, denn wie sonst kommen gute Regisseure zustande? Und drittens haben wir in 3D gedreht, das war eine Herausforderung.

Deine Filmfigur ist "Smartphone-süchtig". Ist das Handy auch Dein ständiger Begleiter?
Ja klar, wie bei jedem. Gerade weil Smartphones inzwischen auch mehr sind als nur ein Handy. Man organisiert sein Leben damit. Sie ersetzten den IPod, dienen als Fotoalbum und man nutzt sie als Kalender. Aber ich kann auch sehr gut ohne. Aus meinem Schlafzimmer habe ich zum Beispiel alle technischen Geräte verbannt und es herrscht absolutes Handyverbot. Auch im Urlaub, wenn ich länger mal 'offline' bin, merke ich, dass ich es überhaupt nicht vermisse.

Die Filmcharaktere "Daniel" und "Elli" haben sich in einem Chatroom kennengelernt. Was hältst Du vom "Online Dating"?
Es ist generell eine tolle Möglichkeit. Besonders für Leute, die Schwierigkeiten haben, jemanden auf der Straße spontan anzusprechen. Für die ist das fantastisch. Man darf aber nicht vergessen, dass das Internet sehr anonym ist und man vielleicht nicht jedem Foto Glauben schenken sollte. Das erledigt sich dann zwar spätestens beim ersten Treffen, aber für mich wäre das nichts. Ich möchte meinem Gegenüber direkt beim ersten Gespräch in die Augen gucken.

Im Film begibst Du Dich mit "Geocaching" auf eine moderne Schnitzeljagd. Hattest Du diesen Trend vorher schon mal ausprobiert?
Nie im Leben! Genau das passte auch so gut, denn meine Rolle hatte schließlich von diesem ganzen "Geocaching" auch überhaupt keine Ahnung. Ich habe dann versucht mich ein wenig rein zu lesen und wollte es auch immer mal ausprobieren, aber den Plan habe ich dann ganz schnell verworfen. Ich bin einfach nicht der Wander-Typ.

Obwohl Du während der Dreharbeiten die ganze Zeit in der freien Natur warst.
Oh ja, das war was. Zudem bin ich ein totaler Stadtmensch und von der deutschen Natur nur wenig begeistert. Dazu kommt auch noch, dass ich generell lauffaul bin und selbst in der Großstadt ganz gerne mal Ja zu einer Taxikurzstrecke sage. (Schüttelt lachend den Kopf.)

"Jessi" ist teilweise übervorsichtig. Wie nimmt man es als Tochter eines Polizisten und einer Lehrerin mit Vorschriften?
Als Bullentochter kann ich sagen, wenn auf einem Schild steht, man soll da nicht eintreten, dann sollte man sich auch daran halten. Die Schilder und Vorschriften gibt es schließlich nicht ohne Grund.

Woran arbeitest Du aktuell und was steht in nächster Zeit filmisch an?
Ich bin bis Ende des Jahres nonstop unterwegs. Gerade drehe ich noch an den letzten Szenen des ZDF-Zweiteilers "Die Pilgerin". Direkt im Anschluss starten dann die Dreharbeiten zu der Kino-Komödie "Die Therapie-Crasher". Parallel dazu stehe ich für den historischen Thriller "Die Hebamme" vor der Kamera. Außerdem ist noch die Fortsetzung von "Rubinrot", "Saphirblau", in Planung. Ja und ich denke, dann ist das Jahr endgültig um.

Quelle: Gala

Montag, 16. September 2013

Komparse bei Saphirblau

Nach der erfolgreichen Verfilmung von Rubinrot sucht die Lieblingsfilm GmbH für die Dreharbeiten des zweiten Teils der Zeitreisentrilogie mit dem Titel "Saphirblau" in Köln und in der Umgebung von Aachen Komparsen. Regie führen Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde. Gedreht wird im Zeitraum November - Anfang Dezember diesen Jahres. 
 

Zwischen dem 02.11.13 und 11.11.13 wird auch in der Umgebung von Berlin gedreht!
Mit ein wenig Glück kann man beim Dreh Josefine Preuß antreffen.
 
Wir, die Komparsenagentur wanted, suchen: Menschen aller Altersgruppen und Ethnien zw. 18 und 60 Jahren aus dem Raum Köln/Aachen und Berlin. Gerne auch schräge Typen, roothaarige blasse Typen, auffällige, aussagekräftige Gesichter. Da mehrere Jahrhunderte gedreht werden, sind sowohl moderne Personen mit Tattoos, Piercing und gefärbten Haaren, als auch die klassischen Gesichter gewünscht.

Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, Konfektionsgröße, Körpergröße, zeitl. Verfügbarkeit und aktuellen Fotos an: casting@agentur-wanted.de

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung
Deine Agentur WANTED

Premierenbesuch "Lost Place" (Berlin)

3x2 Tickets für die Premiere von "Lost Place"   


Mystery-Thriller aus Deutschland sind ja eher selten. Noch seltener sind wirklich sehenswerte Mystery-Thriller aus unserem Land und so nimmt "Lost Place" schon allein deshalb vor seinem bundesweiten Kinostart am kommenden Donnerstag (19.9.) eine ganz besondere Stellung ein. Darüber hinaus ist der Film von Regisseur Thorsten Klein die erste deutsche Kinoproduktion überhaupt ist, dessen Sound in Dolby Atmos  abgemischt wurde - ein Verfahren, das dem Filmton bis zu 128 einzelne Tonspuren und 64 seperate Lautsprechersignale erlaubt.
In dem Thriller geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die sich bei einer Geocache-Schatzsuche im tiefsten Pfälzer Wald natürlich nicht von einem "Betreten verboten!"-Schild aufhalten lässt und schon bald auf einen gespenstisch verlassenen Campingplatz stößt, dessen Aussehen nichts Gutes verheißt. Ein amerikanischer Richtfunkturm ganz in der Nähe deutet an, dass in dem Sperrgebiet geheime Experimente durchgeführt wurden.
"Lost Place" startet am Donnerstag, den 19. September 2013 bundesweit in den deutschen Kinos. Am Abend des Starttermins feiert der Film im Berliner CineStar seine DolbyAtmos-Premiere. Das Kino am Potsdamer Platz ist eines der wenigen Kinos in Deutschland, das die neue Tontechnik bisher in vollem Umfang nutzen kann. Anwesend sind die Hauptdarsteller Francois Goeske, Josefine Preuß, Jytte-Merle Böhmsen und Pit Bukowski, sowie Regisseur Thorsten Klein. Der Foto-Call auf dem roten Teppich beginnt um 19 Uhr, Filmstart ist um 19.30 Uhr.

Für die Premiere am Donnerstag haben wir 3x2 Freikarten. Wer den spannenden Film in unvergleichlicher Sound-Atmosphäre in Anwesenheit der Filmcrew sehen will, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff "Lost Place" an online@tip-berlin.de. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 18.09. um 11 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bitte unbedingt daran denken, in der Mail Vor- und Nachnamen anzugeben, da diese aufgrund der Mail-Adresse oft nicht ersichtlicht sind.

Quelle: Tip Berlin

Mittwoch, 11. September 2013

Interview (AngstRated)

FC: Was hat dir an diesem Projekt und dem Drehbuch gefallen? Warum hast du dich entschieden mit zu machen?
JP: Mich hat das Thema sehr gereizt, da es teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht. Außerdem fand ich es total spannend mit der neuen Technik zu arbeiten und 3D am Set herzustellen. Damit verbunden war der ganze Dreh natürlich sehr aufwändig und spannend. An meiner Rolle hat mich vor allem der Selbstmord gereizt. Ich wollte herausfinden, wie ich das spiele und wie ich das fühle.

FC: Wünscht du dir mehr Genreproduktionen aus Deutschland?
JP: Es sollten viel mehr Genrefilmproduktionen gewagt werden. Das Hauptanliegen von Filmschaffenden ist schließlich das Publikum zu unterhalten und genau das können Genrefilme.

FC: Schaust du dir privat gerne Horrorfilme an?
JP: Horrorfilme und Thriller schaue ich mir recht gerne an, aber Science Fiction ist nicht so ganz meine Welt.

FC: Konntest du dich mit der Rolle identifizieren? Oder bist du privat ganz anders?
JP: Nein überhaupt nicht, aber genau das reizt mich. Ich spiele gerne Rollen die weit weg von meiner eigenen Person sind, da ich so viel Neues entdecken kann.

FC: Hast du selbst schon einmal Geocaching gemacht?
JP: Ganz ehrlich? Nein, habe ich noch nie gemacht, aber zur Vorbereitung auf den Film habe ich mich natürlich in Foren eingelesen. Also ich denke ich habe ich eine Ahnung davon wie es geht. (lacht)

FC: Warum sollten die Zuschauer diesen Film sehen?
JP: Weil er ein schönes Kinoerlebnis ist mit einer tollen 3D Atmosphäre.

Quelle: AngstRated

Verlosung signierter Requisite

Original-Requisite ersteigern



 

Zum Kino-Start von LOST PLACE am 19. September hat die BILD im Rahmen der eBay-Charity-Auktion zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ ein tolles Angebot für Sie. Ersteigern Sie eine Original-Requisite aus dem Film – signiert von den Hauptdarstellern Josefine Preuß, François Goeske und Pit Bukowski. Dazu gibt's noch ein signiertes Filmplakat mit den Unterschriften von François Goeske, Josefine Preuß und Thorsten Klein. ---> Zur Auktion


Montag, 9. September 2013

Mutig gegen Hollywood (Zeitjung)

Josefine Preuß im Porträt: Was sie niemals für eine Rolle tun würde und warum es nur einen Grund gibt, in die USA zu gehen.

 

Wir trafen die Schauspielerin im Hotel Brandenburger Hof.
Von Ronja Helene Grabow

Josefine Preuß ist 27 und hat das geschafft, wovon die meisten Schauspieler ihrer Altersklasse nur Träumen können: Von der frechen Teenie-Göre zur ernst zu nehmenden und vor allem viel beschäftigten Schauspielerin.

Die TV-Serie "Türkisch für Anfänger" machte die Berlinerin, die die Schauspielschule im letzten Semester abbrach, deutschlandweit bekannt. Die Rolle der Lena, die sich mit den Irrungen und Wirrungen pubertärer Verliebtheitsdramen, einer multi-kulti Patchworkfamilie und ihrer liebenswerten Eso-Mutti auseinandersetzen musste, schien ihr auf den Leib geschrieben.

Nach Teenie-Komödien 3D Thriller

Sie kann das gut: Selbst mit Ende zwanzig verdammt jung auszusehen und sich trotz ihrer Körpergröße von 1,55m lautstark – und dabei meistens amüsant – zu behaupten. Es wäre nicht verwunderlich gewesen, wenn sie erst mal im Bereich der Teenie-Komödie geblieben wäre. Statt dessen spielte sie in Uli Edels dreiteiligem Epos "Das Adlon" eine der Hauptrollen, für die sie sogar altern musste. Anlässlich des Kinostarts von "Lost Place" am 19.09.2013 habe ich sie im Hotel Brandenburger Hof getroffen und mit ihr über Stereotypen, 3D-Kino und Zukunftsangst geredet. Und darüber, wieso sie am liebsten mal mit John Malkovich drehen würde.


Als ich – ordentlich zu früh –  im Hotel ankomme, sitzt Josefine Preuß bereits entspannt im begrünten Innenhof des Etablissements, raucht eine Zigarette und sieht noch viel zierlicher aus, als man sich sie eh schon vorgestellt hat. Kein Wunder, dass man sie locker auch für zehn Jahre jüngere Rollen besetzen kann. Vielleicht ist es eben diesem überraschenden Eindruck geschuldet, dass sie in Interviews immer wieder gefragt wird, ob es stimme, dass sie ihre Hosen in der Kinderabteilung kaufe. Ja, tut sie. Das interessiert mich aber nicht. Statt dessen will ich lieber etwas über ihre Arbeit wissen und ob es etwas gibt, dass sie für eine Rolle niemals tuen würde. Schließlich hat die Schauspielerin sich für "Die Pilgerin" von ihrer geliebten langen Mähne getrennt.

Mut zur Häßlichkeit

In ihrem neuen Film „Lost Place“ spielt sie Jessica, die gerade mit dem Abi fertig ist, mit dem Hobby ihrer Freunde, dem Geocaching, nicht viel anfangen kann und eigentlich lieber Wellness machen würde. Aufgrund elektromagnetischer Wellen blättert ihr im Verlauf des Films die Haut vom Gesicht. Auch nicht gerade vorteilhaft. "Mut zur Hässlichkeit! Auf jeden Fall!", bestätigt Josefine. In einer Rolle nicht gleich erkannt zu werden, ist für sie ein großes Kompliment. Stereotypen seien gewollt und die werden bedient. Schließlich will sie auf der Leinwand nicht wie Josefine aussehen, sondern schwärmt begeistert von der Kunst der deutschen Maskenbildner.

Was für Josefine allerdings nicht in Frage kommt, sind starke Gewichtszu- oder abnahmen, allgemein nichts, was auf die Gesundheit geht. Mit Renée Zellweger hätte sie also vermutlich nicht tauschen wollen. Ob sie trotzdem von dem Sprung nach Amerika träumt, sich wünschen würde, dort Fuß zu fassen, frage ich: "Nein, gar nicht so. Ich bin keine Schauspielerin, die über den großen Teich will. Mit meiner Situation in Deutschland habe ich sehr viel Glück, solange so tolle Sachen kommen wie 'Die Pilgerin' und 'Das Adlon'. Ich fühle mich hier sehr wohl."

Lachend und wohl doch eher augenzwinkernd fügt sie hinzu: "Was soll ich denn in Amerika?" Obwohl, eine Ausnahme gäbe es da doch: Für "Being John Malkovich II" wäre sie jederzeit zu haben, Malkovich sei ihr Traum-Filmpartner. Wie ich erfahre, steht sie allerdings nicht nur auf den Schauspieler Malkovich, auch als Mann findet sie ihn wahnsinnig sexy. Malkovich wäre genau ihr Typ – wenn es jemand in dem Alter seien sollte.

Wir müssen etwas wagen!

Aber zurück zum Film: Seit 2010 kam es zu einer wahren 3D-Welle, die sich durch das gesamte Kinoprogramm zog. Der deutsche Film hielt sich hierbei bisher jedoch dezent zurück. Laut Presseheft ist "Lost Place" der erste deutsche Mystery-Thriller in 3D. Ein Thriller, der aus Deutschland kommt und in Deutschland spielt, hat die 27-Jährige gereizt, auch wenn es so gar nicht ihr Genre sei. "Da heißt es immer erst mal: Können wir das? Haben wir genug Geld, haben wir die richtigen Leute? Darum geht's aber nicht. Nein, vor allem gehe es erst mal darum, so ein Projekt zu wagen. Gerade im Hinblick auf den Übervater Hollywood komme es nicht darauf an, sich etwas abzuschauen oder besser zu machen: "es geht um Mut und um gute Geschichten".

Wie ist das, wenn man mit Ende Zwanzig schon so erfolgreich ist? Gerade in Deutschland ist es immer wieder ein Thema, dass viele Schauspieler von ihrem Beruf längst nicht mehr leben können. Ist der Erfolg ein Freifahrtschein von Zukunftsangst oder klingt diese trotzdem von Zeit zu Zeit mal leise an? "Ich glaube, man sollte immer an später denken, aber das mache ich nicht allein von meinem Beruf abhängig. Gerade läuft alles gut, aber ich bin mir bewusst, dass es nicht ewig so weiter geht. Aus finanzieller Sicht ist es wichtig, an später zu denken, erwachsen zu denken. Ich habe seit meinem zwölften Lebensjahr eine private Altersvorsorge und das finde ich für Deutschland relativ armselig, dass man sich so früh – eigentlich schon in der Kindheit – Gedanken über die Zukunft macht."

In der Kindheit hat auch Josefine Preuß' Karriere als Schauspielerin begonnen. Damals noch auf der Theaterbühne. Zu ihren Anfängen irgendwann zurückzukehren, kann sie sich gut vorstellen. Darstellende Kunst komme ja schließlich vom Theater. Es müsse nur das passende Angebot kommen. 

Quelle: Zeitjung

Mittwoch, 4. September 2013

printzip-Interview


In der September-Augabe von printzip, dem Magazin für Fulda und Hersfeld-Rotenburg, gibt es ein Interview mit Josefine Preuß zum Film Lost Place.

Josi bekommt am Set Augenringe geschminkt. 




Weitere Fragen an Josi:

Vor zwei Jahren hast Du LOST PLACE gedreht. Jetzt steht die Promo an. Zwischenzeitlich gab es andere Projekte. Wie sehr steckst Du noch in diesem Film?

Jetzt natürlich wieder ganz arg. Ich wollte auch wissen worüber ich da eigentlich rede. Ich habe mir gerade die Presse-DVD angeschaut und finde es immer wieder erstaunlich, was aus so einem Drehbuch wird.

In „Schloss Einstein“ warst Du auf intrigant-zickig festgelegt. Auch in LOST PLACE sollst Du nicht unbedingt die Sympathie-Trägerin sein. Hast Du Sorgen, dass Du oft als Zicke besetzt wirst?

Nein. Für mich als Darstellerin ist es wichtig, so unterschiedliche Projekte und Rollen wie möglich zu spielen. „Türkisch für Anfänger“ ist da für mich ein Meilenstein, aber auch „Das Adlon“, wo ich eine 55-Jährige spielte, jetzt den Mystery-Thriller - umso verschiedener die Rollen, desto besser für mich und meinen Job.

Man wird aber auch gerne auf das festgenagelt, was einmal gelaufen ist, oder?

Wenn ich heute „Schloss Einstein“ sehe, schlage ich die Hände über den Kopf, aber für die Zeit war es das. Man darf nicht vergessen, das waren die Anfänge. Bei „Schloss Einstein“ wusste ich noch nicht, dass das mein Job wird. Es war parallel zur Schule und ein wenig vor der Kamera herum hampeln. Da war mir die Verantwortung noch nicht bewusst, dass das ausgestrahlt wird und dass das Leute sehen. Ich war 12 und hatte noch nicht wirklich Ahnung vom Business. Heute mit 27 ist das natürlich etwas anders.

In Lost Place spielst Du einen Teenager. Mit François habe ich eben schon drüber gesprochen, wie es ist, vom Kinder- zum Jugendstar zu werden und dann unweigerlich für Erwachsenen-Rollen gecastet zu werden. Oder auch nicht. Du bist ja nun tendenziell in der Erwachsenwelt mit Deinen Rollen angekommen.

Gucken wir mal (lacht).

Tut ein Ausflug in die Jugend wie für LOST PLACE nicht richtig gut?

Wir spielen ja nun auch keine Kinder. Jessi ist fertig mit der Schule, will studieren. Das ist ja noch recht nah an meinem Alter. Ich finde, was bei einem Rollennamen für ein Alter in Klammern steht egal. 14-Jährige sind heutzutage anders drauf, wie ich es mit 14 war. Sie werden immer frühreifer und alles wird schnelllebiger. Das Alter spielt so gar keine Rolle.

Fotos


Neue Fotos mit Josefine Preuß. Ort und abgebildete Personen unbekannt.